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Freizeit / Jugend musiziert

Spitzenleistungen aus Guben
Bericht der LR

Guben.Spitzenleistungen und Delegierung zum Landeswettbewerb: Bei Jugend Musiziert waren die Spree-Neiße-Musiker sehr erfolgreich. Das sind die Ergebnisse der Städtischen Musikschule Johann Crüger Guben:
Bastian Pfundstein (Posaune), Heidi Unger (Klavier: 24 Punkte, 1. Preis, Del. Landeswettbewerb.
David Marschall (Bassposaune), Maximilian Schwarze (Klavier): 23 Punkte, 1. Preis, Delegation Landeswettbewerb.
Sören Liedtke (Trompete), Franziska Aldag (Klavier): 21 Punkte, 1. Preis
Jonathan Curt Hain (Klavier), Luisa Stein (Saxophon): 23 Punkte, 1. Preis, Del. Landeswettbewerb.
Friederike Süß (Klavier), Konrad Klemba (Klarinette), Sarah Jahn (Violine): 24 Punkte, 1. Preis, Delegation Landeswettbewerb.
Selina Werner (Violine): 24 Punkte, Marlene Freitag (Klavier): 25 Punkte, 1. Preis, Delegation Landeswettbewerb.
Marlene Hirsch (Violine), 24 Punkte, Del. Landeswettbewerb.
Hella Wiepke (Violine): 21 Punkte, Maximilian Schwarze (Klavier): 24 Punkte, 1. Preis.

Lausitzer Rundschau vom 25. Januar 2016

Für den Wettbewerb eingestimmt
Bericht der LR

Maximilian Schwarze und David Marschall (r.) üben das Zusammenspiel. Musikschluleiter Andreas Zach gibt letzte Tipps. Foto: A. Brautschek

46 Teilnehmer aus Landkreis Spree-Neiße bei Regionalwettbewerb Süd "Jugend musiziert"
Guben/Forst Ab heute stellen junge Musikschüler ihre Talente beim Regionalwettbewerb Süd "Jugend musiziert" in Lübben unter Beweis. Mit dabei sind auch Schüler der Gubener Musikschule Johann Crüger und der Kreismusikschule.
Die letzten Übungsstunden sind vorbei und der Puls bei den Nachwuchsmusikern aus dem Spree-Neiße-Kreis steigt. Ab heute zeigen sie ihre Fähigkeiten an den Instrumenten und beim Gesang beim Regionalwettbewerb Süd für "Jugend musiziert" in Lübben.
Die städtische Musikschule Johann Crüger in Guben schickt elf Talente zu einem der wichtigsten musikalischen Wettbewerbe im Jugend-Bereich. Aus der Kunst- und Musikschule Johann Theodor Römhild des Landkreises Spree-Neiße werden ebenfalls elf Talente ihr Können zeigen. Insgesamt 46 Musiker aus dem Spree-Neiße-Kreis sind bei dem Regionalwettbewerb Süd dabei.
Unter den Gubener Teilnehmern sind David Marschall und Maximilian Schwarze, die in der Kategorie Duo Klavier und Blechblasinstrument gemeinsam antreten. "Es ist eine gute Gelegenheit, vor Publikum zu spielen und zu zeigen, was man kann", sagt Maximilian Schwarze. Der 15-Jährige hat schon mehrmals für "Jugend musiziert" auf der Bühne gestanden, erreichte im vergangenen Jahr den dritten Platz beim Bundeswettbewerb. "Aufgeregt ist man trotzdem", stimmt der 14-jährige David zu.
Zum allerersten Mal dabei ist hingegen Anne Entrich. Die 16- Jährige aus Groß Jamno spielt seit zehn Jahren Akkordeon und wagt den Sprung auf die Wettbewerbsbühne. "Ich bin schon aufgeregt, da ich auch nicht so viel Auftrittserfahrung habe. Aber ich möchte gern einmal die Wettbewerbssituation erleben", erklärt Anne Entrich.
Das in diesem Jahr genauso wie in Guben weniger Schüler am Jugend musiziert Wettbewerb teilnehmen, sei nicht problematisch, erklärt die Leiterin der Kreis-Musikschule Sonja Junghänel. "Das lässt sich nicht an der Masse der Teilnehmer fest machen. In der Kreismusikschule fokussieren wir uns nicht auf diesen Wettbewerb." Im vergangenen Jahr wurden sieben Kreismusikschüler zum Landeswettbewerb und zwei zum Bundeswettbewerb delegiert.
"Im vergangenen Jahr erreichten wir unsere bislang erfolgreichste Bilanz für den Wettbewerb", sagt Andreas Zach, Leiter der Gubener Musikschule. Die 19 Schüler, die im vergangenen Jahr angetreten sind, erreichten ausschließlich erste Preise sowie einen Sonderpreis für das höchste Wertungsergebnis in der Kategorie Blechbläser solo. 15 davon qualifizierten sich für den Landeswettbewerb. Sieben Gubener Musikschüler schafften es sogar bis zum Bundeswettbewerb.
In diesem Jahr stehen die Zeichen für gute Wertungen nicht schlecht. "Es sind sehr talentierte Schüler dabei", sagt er. Das sei nur durch engagierte Eltern und gut ausgebildete Lehrer, die sich für ihre Schüler einsetzen, möglich. Seit Monaten setzt sich der Musikschulleiter daher für eine Erhöhung der Gebühren ein, um die Honorare der freiberuflichen Musiklehrer anzupassen. Andere Musikschulen in der Region würden weit mehr zahlen. "Nur wenn wir die Lehrkräfte adäquat bezahlen, können wir die Ausbildungsqualität und Angebotsvielfalt sichern. Sonst werden die Lehrer abwandern", so Zach.

Anja Brautschek und Anne Nicolay-Guckland
Lausitzer Rundschau vom 22. Januar 2016
Foto: A. Brautschek