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Europäische Fonds für Regionale Entwicklung

Medienentwicklungsplanung an Schulen mit gymnasialer Oberstufe

EU

Die Medienentwicklungsplanung am Pestalozzi-Gymnasium Guben erfolgte in einem halbjährlichen Prozess. Die Anforderungen wurden auf einer Gesamtkonferenz der Lehrer festgelegt. Auf dieser Grundlage wurde in einer Arbeitsgruppe für die einzelnen Fachbereiche und Unterrichtsräume die künftige Ausstattung geplant. Dabei wurden auch der Sicht- und der Schallschutz berücksichtigt. Es folgten die Feinabstimmung in den Fachkonferenzen, die Finanzplanung in Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt, die Zeitplanung, die Bestätigung durch die Schulkonferenz und schließlich die Genehmigung. Die technische Umsetzung erfolgte zügig und ohne Beeinträchtigung des Unterrichts.

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Elternarbeit / Jugendmedienschutz

Es ist wichtig, die Eltern und Schüller für den richtigen Umgang mit Neuen Medien zu sensibilisieren. Die Schule allein kann diesen Beitrag nicht leisten, aber Denkanstöße dafür geben. Am Pestalozzi-Gymnasium wird diese Aufgabe im Rahmen der Lehrplane in zahlreichen Fächern, wesentlich in Wirtschaft, Arbeit, Technik sowie Deutsch und Politischer Bildung, realisiert. Außerdem sind einige Veranstaltungen mit externen Referenden geplant.

Es ist wichtig, die Eltern und Schüller für den richtigen Umgang mit Neuen Medien zu sensibilisieren. Die Schule allein kann diesen Beitrag nicht leisten, aber Denkanstöße dafür geben. Am Pestalozzi-Gymnasium wird diese Aufgabe im Rahmen der Lehrplane in zahlreichen Fächern, wesentlich in Wirtschaft, Arbeit, Technik sowie Deutsch und Politischer Bildung, realisiert. Außerdem sind einige Veranstaltungen mit externen Referenden geplant.

Zum Beispiel wurde eine Eltern- und Schülerinformationsveranstaltung für die Jahrgansstufe 8 durchgeführt. Die Jahrgangsstufe 9 erlebte eine Einführung in die Details der sozialen Netzwerke, Personensuchsysteme und der Datenspeicherung. Auch Lehrer wurden zu diesen Fragen weitergebildet.

Es zeigte sich ein Deutlicher Nachholbedarf, unter anderem beim Erkennen der langfristigen Folgen der Veröffentlichung von Bildern und Texten. Schockierend für viele Schüler war, dass mit wenigen Klicks ihre Wunschliste bei einen Internethandler problemlos sichtbar gemacht werden konnte. Die Eltern staunten, zu welch horrenden Summen sie für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haftbar gemacht werden konnten. Die Schülerinnen und Schüler konnten am Whiteboard einige ihrer gewohnten Einstellungen in den sozialen Netzwerken zeigen, der Referent testete sie auf Eignung zum Schutz personenbezogener Daten.

Weiter wurde deutlich: Für die in Medienerfahrungen oftmals ihren Kindern hinterherlaufenden Eltern ist eine praxisorientierte Hilfe wünschenswert. In einer getrennten Sequenz konnten den Eltern Tipps für Browsereinstellungen, Einrichtung von Benutzerkonten und Zeitsperren gegeben werden. Die Vorführung war für zahlreiche Eltern eine echte Hilfe.

Jugendmedienschutz wird auch künftig in allen Jahrgangsstufen und fächern im Unterricht thematisiert. Die Schülerinnen und Schuler arbeiten mit dem Internet. Sie suchen Informationen für Fachvortrage und Facharbeiten, nutzen Wörterbücher, Hilfe bei den Hausaufgaben und tauschen sich in Foren aus. Ihnen wird von Fachlehrer vermittelt, welche rechtlichen und ethischen Grundsätze bei der Nutzung digitaler Medien zu beachten sind und welche Probleme dabei auftreten können. Facharbeiten, Musik, Filme und Bildersammlungen sind urheberrechtlich kritisch zu hinterfragen. Hier werden kontinuierlich Bildungs- und Erziehungsinhalte übermittelt.