Über uns

Über uns - Festwoche

Festwoche zum 110. Schuljubiläum 2012

Historischer Frühsport

Am Montagmorgen begann die Festwoche des Pestalozzi-Gymnasiums Guben mit einem historischen Frühsport. So versammelten sich die Schüler in Sport- und die Lehrer in altmodischer Kleidung auf dem Schulhof und warteten auf das Geschehen.

Die Schulleiterin Frau Kletzke, Sekretärin Frau Lehmann und Lehrerin Frau Plietz wurden mit lautem Gehupe in einem Oldtimer vorgefahren. Anschließend hatten Frau Gerhardt und ihre vier Schüler ihren Auftritt. Frau Gerhardt dargestellt als strenge Lehrerin aus früherer Zeit im Schlepptau ihre „antik“ sportbekleideten Schüler. Sie führten witzige Turnübungen vor, die zum Mitmachen anregten. Somit führten auf unserem Schulhof etwa 400 Schüler die gleichen Sportübungen durch. Dabei sah man bei eigentlich jedem ein Grinsen im Gesicht.

Jean Paul Richter

Der Schul-Rap

Von Wurzeln ziehen bis Bus verpassen - Der erste Tag der Festwoche gestaltete sich für die Schüler der 8/1 musikalisch. Während der ersten Stunde begann das Brainstorming. Auftrag: “Schreibt alles auf, was euch zum Thema Schule und 110 Jahre Pestalozzi- Gymnasium einfällt.“ Jeder Schüler schnappte sich ein Blatt und begann seine Notizen. Als tatkräftige Unterstützung war Frau Ewersbach zur Stelle und gab den Schülern Tipps wie sie ihre Gedanken am Besten niederschreiben. Nach einer halben Stunde war die Tafel gefüllt mit Begriffen von Zirkel bis Wandertag. Als die besten Begriffe notiert waren, ging es ans Eingemachte - nun war der Rhythmus dran. Als ich in der dritten Stunde nochmals reinschaute, wurde schon fröhlich getrommelt und gedichtet. Das Ergebnis dieses Tages war ein cooler Rap der das Leben in der Schule musikalisch darstellt. Natürlich wurde dieses ganze Schauspiel aufgenommen und wenn alles gut geht könnt ihr den Schul-Rap bald auf dem Schulfest bewundern.

Johanna Hübner

Unterricht wie vor 110 Jahren

Historischer Frühsport

Passend zum 110-jährigen Jubiläum des Pestalozzi-Gymnasiums machte Frau Klos mit den 8. Klassen ein Projekt zum Thema „Damals war’s“ – Unterricht wie 1900. Dazu recherchierten die Schüler der 8. Klassen, wie die Schule damals war und wie der Unterricht abgelaufen ist. Unterteilt wurde der Unterricht in Dorfklassen und Stadtklassen. Passend dazu verkleideten sich alle Schüler dem damaligen Verhältnis entsprechend und spielten eine historische Unterrichtsstunde nach. Mit zusätzlichen Requisiten wurde der Klassenraum weiter geschmückt, sodass er am Ende wirklich einem Klassenraum im Jahre 1900 ähnelte.

Fabrice Jaeck

Alte Schulzeit - Vorhang auf für unsere Theatergruppe

Natürlich wurde in unserer Festwoche nicht nur gelernt, auch wir versuchen uns mal künstlerisch. Anlässlich unserer 110-Jahrfeier haben Frau Winter, Frau Wendt und die Schüler der 7., 8., 10. und 11. Klasse eine Reise in die schulische Vergangenheit geplant. Als ich für kurze Zeit in den Raum 1.12 hineinschaute konnte ich gleich eine kleine Kostprobe der schauspielerischen Künste unserer Schüler beobachten. In kurzer Zeit war ein Klassenzimmer wie vor 100 Jahren geschaffen. Auch die Kostüme lagen auf einem großen Tisch griffbereit und der Rohrstock wurde zum Einsatz gebracht. Und schon begann das Schauspiel. Immer wieder flossen von der Seite hilfreiche Tipps von Frau Winter in die Dialoge ein. Natürlich staunte ich auch nicht schlecht als ich beim Verlassen des Raumes auf einen großen orangenen Vorhang aufmerksam gemacht wurde. Der, wie Frau Winter stolz berichtete, nicht etwa gekauft sondern von Frau Roman einer Schneiderin selbst gefertigt wurde. Alles in allem verspricht das Theaterstück unserer Schule einen sehr genauen und detaillierten Einblick in eine fast vergessene Zeit.

Johanna Hübner

Auf den Spuren von Pestalozzi

Die Schüler gingen zusammen mit der Lehrerin und Leiterin dieses Projektes, Frau Thiem in die Gubener Stadtbibliothek. Dort forschten sie nach Johann Heinrich Pestalozzis Lebensdaten. Daraus erstellten sie dann eine kleine Biographie. Zudem sollten sie aus verschieden Büchern herausarbeiten, wie das Unterrichten in der damaligen Zeit von statten ging. Die letzte Aufgabe war die Erarbeitung des Eltern- Kind- Verhältnisses.

Jasmin Möller und Erik Hobritz

Plastik – nicht nur als Verpackung

Im Rahmen des Chemieunterrichtes hatten die Schüler der 10/1 die Aufgabe, Passanten zu befragen. Die Themen waren: Ihr Wissen über Kunststoffe und Plastik & die Geschichte unseres Gymnasiums/des Chemiefaserwerkes. Ihre Ergebnisse werteten sie in der Stunde aus und gestalteten in verschiedenen Gruppen Plakate. Später besichtigten sie das Chemiefaserwerkmuseum und beschäftigten sich mit Kunststoffen und Plastik.

Jasmin Möller und Erik Hobritz

Gepunktet und Gestrichelt

Am Dienstag hatte die Klasse 7/2 das Geografieprojekt mit Herrn Gerhardt. Er versuchte fleißig allen Schülern zu erklären, was es für geografische Arbeitsmethoden gibt. Mit Klimadiagrammen ging es los. Herr Gerhardt erklärte den Schülern wie Klimadiagramme aufgebaut sind, wie man sie zeichnet und beschreibt. Die Schüler fanden es sehr informativ und freuten sich darüber, dass beim Projekt alles ein wenig lockerer angegangen wurde, mehr gezeichnet und auch mal ein bisschen rumgealbert wurde.

Stefanie Jankowski

Hexenküche im Bioraum

Historischer Frühsport

Im Rahmen des Schul-Jubiläums organisierten Frau Heinrich und Frau Schulz ein Projekt für die 8. Klassen. Das Thema war „Salben wie vor 110 Jahren“. Dazu machten sie eine Brandsalbe aus Schafgarbe, die alle Schüler in Gruppen von jeweils 4 Schülern selbst kochen sollten. Natürlich mussten sie die Schafgarbe und die nötigen Töpfe und Behältnisse mitbringen. Die Salbe war dazu gedacht, sie selbst zu benutzen bzw. den Rest zum Schulfest zu verkaufen.

Fabrice Jaeck

Bunt durchs Schulhaus

Historischer Frühsport

Unter dem Thema „Farbstraße“ bemalten die Schüler der 9. Jahrgangsstufe Gegenstände aller Art. Das Ziel ist eine 110m lange „Straße“ aus verschiedenen Objekten wie Papprollen, Plastikflaschen oder auch einem kleinen Bierfass. Alle möglichen Formen sind erlaubt, ob groß oder klein, alles wird gebraucht. Das bunte Band wird von der Aula aus quer durch das Schulhaus verlegt. Frau Nedoma, die Leiterin des Projekts, gab uns das Motto: „Bunte Republik“.

Jasmin Möller und Erik Hobritz

Mit Wissen zum Sieg

Am Dienstag fand der Fremdsprachentag der 9.-Klässler mit den Lehrerinnen Frau Müller, Frau Bauer und Frau Kuc statt. Nach einer Begrüßung der Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums und einigen polnischen Schülern wurden sie in Gruppen eingeteilt. Drei Stationen wurden durchlaufen. Die erste Station beinhaltete die Landeskunde der vier Länder: England, Russland, Polen und Frankreich. An der zweiten Station mussten die Schüler beim Hörverstehen, der Grammatik und dem Übersetzen englischer Sprichwörter ihre Englischkenntnisse offenbaren. Bei der dritten Station wurden die Schüler in der Fremdsprache geprüft, die sie in der 7. Klasse selbst gewählt hatten. Alles lief unter Wettkampfcharakter ab. Wer das meiste Wissen hatte, siegte. In der Zeit der Auswertung konnten die Schüler zwischen 3 Filmen wählen. Um 13.30 Uhr fand die Bekanntgabe der Ergebnisse statt.

Jasmin Möller und Erik Hobritz

Ein Tag als Architekt

Ein weiteres Projekt der 9. Klassen bringt die Schüler dazu sich mit Fakten zum Schulbau in der Zeit um 1900 auseinandersetzen. In drei unterschiedlichen Gruppen eingeteilt, befassen sich die Schüler damit, wie die Schule erbaut wurde, wie das Innere der Schule ausgestattet war und wie und mit welchen Mitteln unterrichtet wurde. Mit Schaltkreisen und anderen Experimenten veranschaulichten sie ihre Arbeit. Das Ergebnis zeigten sie mit einer Powerpointpräsentation.

Jasmin Möller und Erik Hobritz

Der perfekte Körper, 2500 Jahre v. Chr.

In der 8/2 ist der Matheunterricht mal anders. Frau Donath erklärt den Schülern der 8/2 den Goldenen Schnitt. Der Goldene Schnitt ist das Zusammenspiel von Zahlen. Frau Donath hat sich bei der Vorbereitung viel Mühe gegeben. Die Schüler sind mit voller Begeisterung dabei. Sie zeigt ihnen mit viel Praktischem einen Einblick in die Mathematik, wofür sie im Unterricht normalerweise keine Zeit hätte. Das ist für die Schüler ein schöner Start in die Projektwoche.

Stefanie Jankowski

Das deutsch-polnische Schulprojekt 2012

Gestartet im Jahr 2007 trägt das deutsch-polnische Schulprojekt erste Früchte – Wir gratulieren den ersten polnischen Abiturienten des Pestalozzi – Gymnasiums in Guben. Seit Projektbeginn finden ein verstärkter Schüleraustausch und eine enge Kooperation mit unseren polnischen Partnerschulen (Gymnasium Nr. 1 Gubin und das Gymnasium in Zielona Gora) statt. So besuchten uns während unserer Festwoche Schüler dieser Partnerschulen. Sie nahmen an einzelnen Projekten, wie dem Fremdsprachentag, dem Chor, der Theatergruppe und dem Sportfest, teil. Durch diese deutsch-polnische Zusammenarbeit wird auch das Schulfest von der EuroRegion unterstützt, wofür wir uns sehr bedanken.

Stefanie Jankowski

Erziehung kann hilfreich sein

„ Hoffentlich sind bald Ferien“, dies war wohl der in den letzten Wochen am häufigsten gehörte Satz. Doch das lange Warten hat bald ein Ende. Am Montag, dem erste Tag unserer Projektwoche anlässlich des Geburtstages unserer Schule, führte die Klasse 10/3 ein Psychologie – Projekt mit Frau Rehfeldt durch. „Erziehung früher und heute“, dies war das Thema des Projekttages und sollte den Schüler einen Eindruck von den Erziehungsmethoden aus früheren Zeiten verschaffen. So saßen sie gemeinsam mit Frau Rehfeldt an einem Tisch, diskutierten und tauschten ihre Meinungen zu diesem Projekt aus. Anschließend spielten sie in Rollenspiele komplizierte Erziehungssituationen durch.

Jean Paul Richter und Fabian Wilms

Mit Musik durch die Festwoche

Im Chor, der in dieser Woche aus deutschen u n d polnischen Schülern besteht, singen ca. 45 Schüler unter der Leitung von Frau Lehmann. Sie begleitet die Schüler am Klavier und gibt ihnen hilfreiche Tipps. Es wird unter anderem das Lied „New Age“ von Marlon Roudette einstudiert. Die Chormitglieder sind mit großer Freude und Begeisterung dabei.

Eileen Maurer und Gina-Marie Schulze

Aus Schülern werden Tiere

Auch im Deutschunterricht geht es anders zu. Bei Frau Neubauer, welche die Deutschprojekte durchführt, haben die Schüler die Aufgabe, das Stück „Ein Mensch vor dem Gericht der Tiere“, zu gestalten. Nachdem in der 1. Phase die Rollen verteilt wurden, und das Stück vorgestellt wurde, gilt es in der 2. Phase die Masken zu gestalten. Nachdem die Masken gestaltet und das Stück einstudiert wurde, wird es von den Schülern gespielt.

Erik Schulz und Moritz Seipke