Über uns

AG's - Arbeitsgemeinschaft Weinbau

5 Jahre Weinbau- AG

Schon seit fünf Jahren gibt es die Weinbau- AG und seit einem Jahr die Schüler- GmbH, beides, unter Beaufsichtigung von Frau Schulz, Bio- und Chemielehrerin und dem Weinbauern Herrn Schmollke.
Das Jubiläum wurde am 05.11.2016 gefeiert, in der festlich eingerichteten Aula unserer Schule. Zu Gast waren Ministerpräsident Dietmar Woidke, Bürgermeister Fred Mahro, die zahlreichen Sponsoren, Lehrer, Schüler und Schülerinnen. Diese hörten aufrichtig Thomas Laugks`, welcher der Geschäftsführer ist, Rede zu. So erzählte er, dass sie sich am 21.11.2011 das erste Mal im Bioraum trafen, zusammen mit Frau Schulz und Herrn Schmollke und schon die erste Produktion planten, aus der 120 Liter Wein entstanden. Mittlerweile, sagte Thomas, sind es schon 500 Liter, die viele Arbeitsstunden beanspruchen. Nach einer Zeit wurde sehr viel Interesse geweckt. Anfangs waren es noch 6 Schüler, jetzt sind es schon 12. Seit einem Jahr sind Sie eine Schüler- GmbH, also eine Schülerfirma mit Rechtsformen, eine GmbH, die aber nicht groß ist. In dieser Zeit mussten sie viele bürokratische Hürden meistern, wie Anträge, die Buchhaltung, Quittungen, Rechnungen etc. aufheben und immer einen schriftlichen Beweis parat haben. Trotzdem haben Sie Gewinn gemacht. Nächtes Jahr müssen aber all die jüngeren Mitglieder den Betrieb managen, weil ein paar Schüler ihr Abitur ablegen und die Schule verlassen werden, darunter auch Thomas Laugks und Oskar Starick.
In diesem Jahr, hat die Schüler- GmbH auch den Teekeller gesponsert, der ein Facelifting bekommen hat. Am 11. November geht es weiter, denn dann geht es zum Bundesschülerfirmenkontest.
Während der Feier hat man sich auch untereinander in der Weinbau- AG beschenkt. Thomas hat sich recht herzlich bei Oskar und seinen zahlreichen Tätigkeiten bedankt und hat ihn einen Gutschein geschenkt. Danach erzählte Oskar, dass Thomas vor einem Jahr auch einen Gutschein bekommen hat und ihn bis heute noch eingelöst, somit wurde ihm etwas „für die Hand“ geschenkt, ein Apfelbaum.
Auch Dietmar Woidke hielt eine Dankensrede. Er findet die Idee wunderbar und die Stärke und den Willen dahinter faszinierend. Fred Mahro war selber Meinung und sagte: „das ist ein Schulprojekt mit pädagogischen Ziel.“ Seine Rede war durchzogen mit witzigen Sprüchen und Weisheiten. Er sagte z.B.: „Nur durch Menschen, die Gewerbe betreiben läuft alles.“ Ein Beispiel war dazu, dass ohne regionale Bauern der Gubener Wochenmarkt nicht laufen würde. Ein anderes Zitat von Fred war: „Lieber einen Fünfer in der Hand, als eine Eins in Latein.“ Damit wollte er auf den Gewinn der Schülerfirma hinaus.
Neben den beiden Herren, hielten auch unsere Direktorin, Frau Kletzke und die Aufsichtslehrerin der AG, eine Dankensrede.
Zur Feier des Tages präsentierte Thomas den Jubiläumswein, der zu Weihnachten, neben dem Glühwein, erhältlich ist. Es ist ein Apfelwein, aus dem Gubener Waraschke. Vorbild war der Gubener Weinbau e.V. Herr Laugks sagte stolz, dass es ein Highlight wär und außerdem die Chance ein Wein aus einer Reinsorte zu produzieren.

"Chemie und Bio" in Flaschen abgefüllt

Karl-Heinz Schmolke

Höhepunkt für Pestalozzi-Schüler in der Granoer Weinscheune / Apfelsaft wird am 11.12. verkostet. Linus Huschga und Thomas Laugks aus der 8. Klasse des Pestalozzi-Gymnasiums haben Glück: Sie können das Abfüllen ihres Apfelweines zuerklärt Thomas, der nicht traurig ist, dass die Runde heute etwas kleiner ist. Eigentlich kommt die AG Weinbau alle zwei Wochen für anderthalb Stunden nach Grano - auf den Weinberg oder in die Scheune -, doch meistens sind sie jede Woche einmal hier,auch in den Ferien. Lehrerin Evelin Schulz ist begeistert über den Enthusiasmus der Schüler,die hier sogar gern aufräumen und abwaschen. Sie opfert ihre Freizeit für das allwöchentliche Erlebnis. „Das ist Chemie, Biologie und Physik in purer Anwendung“, schwärmt sie. Vieles vom Lernstoff ist noch gar nicht im Lehrplan, doch Wilfried Olzog und Karl-Heinz Schmolke erklären sehr gut verständlich. „Wir kommen gut klar mit den älteren Herren, die sind ganz locker“, sagt Thomas. Auch Linus macht die Arbeit im kalten Weinkeller Spaß. Noch lieber ist ihm aber die Arbeit auf dem Weinberg. „Die Pflanzen biegen, schneiden, dann die Lese, es ist eine sehr vielseitige Arbeit, und man kann sehr viel lernen“, sagt der Krayner. Zweimal 20 Flaschen haben sie am Donnerstag abgefüllt. Je zehn Flaschen mit halbtrockenem Apfelwein, und dann nach dem Süßen mit sterilisiertem Most eine liebliche Variante. Kosten wollen und dürfen sie nicht. Das übernehmen die Lehrer zur Weihanchtsfeier am 11.12. Bis dahin müssen noch die Etiketten fertig sein, ein Wettbewerb für die schönesten folgt im Januar. Der Verein hat Preisgelder gestiftet.

Märkischer Bote vom 01.12.2012

Feine Etiketten für eigenen Apfelwein

Jonas Nguyen, Bio-Chemie-Lehrerin Evelin Schulz, Thomas Laugks und Linus Huschga

Gymnasiasten beenden erstes Apfelwein-Projekt. „Immerhin haben wir zwei Etikett-Einsendungen erhalten", bleibt Thomas Laugks fröhlich, obwohl sich die Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums, die sich wenigstens alle zwei Wochen in der Granoer Weinscheune oder auf dem Weinberg treffen, schon mehr Beteiligung von ihren Mitschülern gewünscht hatten. Die Freude am Finale trübte das nicht. Der Tisch im gemütlichen Kaminzimmer wurde ausstaffiert mit Plätzchen und Getränken, Wilfried Olzog vom Weinbauverein stellte zwei Apfelweinflaschen und Gläser dazu. Die waren nicht für die Schüler, sondern für Eltern und Lehrer und für Gymnasiumsdirektorin Stefanie Kletzke ge dacht. Sie dankten den Schülern für ihre ausführlichen Erläuterungen, für den Vortrag und die Verkostung bei der Lehrer-Weihnachtsfeier und besonders bei Evelin Schulz, die die Arbeitsgemeinschaft Weinbau seit anderthalb Jahren ehrenamtlich und in ihrer Freizeit betreut. Auch wenn die Prämierung der Etiketten-Entwürfe das Ende dieses Apfelwein-Projek tes symbolisierte, geht es weiter in der AG: Schon Mitte Februar sollen die Flaschen beklebt werden. Gleichzeitig werden die rund 20 Liter im Behälter abgefüllt und die Flaschen ebenfalls etikettiert. Wie das geht, wissen die sechs Schüler längst! Spendierwillige für den süffigen Wein gibt es reichlich! Ab Ende Februar je nach Wetterlage - geht es schon wieder auf den Weinberg, dann mit Karl-Heinz Schmolke. Dort werden die Triebe verschnitten, damit es kräftige neue Triebe gibt für die nächsten Trauben.

Märkischer Bote vom 01.12.2012