Über uns

Schulfahrten / Exkursionen

Theaterexkursion des Pestalozzi-Gymnasiums zum englischen „Struwwelpeter“

Mit exzessiven Kostümen und skurrilen Liedtexten präsentierte uns das Schauspielensemble des Staatstheaters Cottbus am Mittwoch ein Musical der besonderen Art.
"Dieses Stück ist nichts für schwache Nerven" ,so wurden wir schon zu Beginnvon "Shockheaded Peter" gewarnt und im Verlauf des Musicals bestätigte sich diese Aussage. Von abgeschnittenen Händen über brennende Kleider bis hin zu jeder Menge toter Kinder war für jeden Gruselfan etwas dabei und selbst das schaurig-schöne Bühnenbild war in jeglicher Hinsicht faszinierend.
Die Geschichten vom "Struwwelpeter", vom "Suppenkasper" und vielen anderen wurden natürlich, wie es sich für ein Grusical gehört, mit vertonten Kinderreimen begleitet und auch in Sachen Kindererziehung gab es zahlreiche mehr oder weniger hilfreiche Tipps vom Moderator des Abends. Hinter viel schwarzem Humor war also auch die ernsthafte Absicht erkennbar, die Zuschauer nachdenklich zu stimmen und den Umgang mit Kindern und Jugendlichen zu überdenken.
Sowohl die Schauspieler und Musiker als auch der Regisseur haben ganze Arbeit geleistet, und obwohl die Geschichten für alle Protagonisten tragisch ausgingen, verließ sicher am Ende des Abends jeder den Saal mit dem Gefühl, ein beeindruckendes Theatererlebnis geboten bekommen zu haben.

Juliette Gärtner

Wintersportlager 2014

Wintersportlager 2014

Vor gut einem halben Jahr wurden wir gefragt, ob wir Interesse an einem Wintersportlager hätten. Am 8. März 2014 war es so weit.
Nach einer amüsanten, aber langen Fahrt hatten wir, eine Gruppe von Schüler/innen des Pestalozzi-Gymnasiums Guben und zwei Lehrerinnen unser Ziel erreicht: die Pension „Sonnenhof“ im wunderschönen Südtirol.
Nachdem am Sonntag die erfahrenen Wintersportler unter uns die Pisten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden (blau = ̂ leicht; rot = ̂ mittel; schwarz = ̂ schwer) ausprobieren konnten, durften die Anfänger die 10km lange Sportrodelbahn nutzen. Ab Montag konnten sich dann auch die Anfänger mithilfe von Ski- bzw. Snowboardlehrern auf den Pisten ausprobieren. Nachdem einige von uns einen 3-tägigen Ski-/Snowboardkurs bewältigt hatten, amüsierte sich am Donnerstag die ganze Gruppe auf den Pisten. Jeden Tag schien die Sonne bei ca. 20°C. Jeden Früh brachte uns ein Skibus in das Skigebiet Plose. Auf dem Weg dorthin konnten wir die schöne Aussicht genießen. Unser Mittag essen nahmen wir jeden Tag oben auf dem Berg im Restaurant „S’Stübele“ ein. Gegen 1700 Uhr traten wir die Rückfahrt zur Pension an. Die Wirtsleute verwöhnten uns mit Köstlichkeiten der italienischen Küche. Die Abende verbrachten wir mit Tischtennis, Billard oder Kartenspielen. Am 14.März 2014 traten wir die Heimreise an.
Alles in allem fanden wir das Wintersportlager eine gelungene und gut organisierte Aktion der Schule.

Unsere Projektwoche

Die Projektwoche unserer Klasse 8/3 begann am Montag, dem 02.09.13, mit der Zugfahrt nach Cottbus. Dort, im einzigen Mehrspartentheater Brandenburgs, wurden wir hinter die Kulissen geführt. Kurz bevor die 11 Uhr-Probe anfing, durften wir den Blick in den Zuschauerraum und den Orchestergraben genießen. Eine Herausforderung war es, selbst aktiv zu werden. Wir entwarfen drei Standbilder, deren Inhalt von allen erraten werden musste. Danach gingen wir vom „Großen Haus“ zur „Kammerbühne“ und durften den Frauen aus der Deko-Werkstatt bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Danach ging´s zur Tischlerei und dem Malsaal, in dem schon die ersten Bühnenteile für das Stück „Le sacre du printems“- „Das Frühlingsopfer“ gebaut und bemalt wurden. Nach fast drei Stunden Theaterluft schnuppern fuhren wir mit neuen Erkenntnissen nach Hause. Der 1.Tag der Projektwoche ging zu Ende.
Am 2.Tag an der B-TU erfuhren wir im Schülerlabor, was Streusalz im Winter mit Schnee und Eis macht, wie wir mit Eiswürfeln ein Windrad antreiben können und wir testeten, wie kaputt unsere Ohren schon von lauter Musik sind.
Am 3.Tag unserer Projektwoche brachte uns der Zug nach Umsteigen in Frankfurt nach Berlin. Gegenüber vom Kanzleramt holte uns Annetta Juckel, Frau Juckels Tochter, ab. Nach vielen Sicherheitsschritten, wie am Flughafen, führte uns Annetta auf eine Brücke im Paul-Löbe-Haus, auf der sie Architektur, Farbe und Ort der Gebäude rund um den Bundestag erklärte. Über viele leere Kästen, russischen Graffitis und noch mehr „Kunst“ gelangten wir auf die Plenarsaalebene im Reichstag. Dort konnten wir durch Glasscheiben den Bundesadler und die fliederblauen Stühle im Plenum sehen. Nachdem wir die Fraktionsebene erreicht hatten und geklärt hatten, warum Bündnis 90/ Die Grünen und die Linke sich einen Eckturm teilen, gingen wir auf die Dachterrasse und die große Glaskuppel. Mit viel Geschichts- und Politikwissen fuhren wir zurück nach Guben.
Am Donnerstag fuhren wir mal nicht mit dem Zug, sondern mit dem Bus. Von Schenkendöbern aus liefen wir zum Wasserwerk. Dort angekommen, wurde uns in drei Gruppen per Film, per Führung und per Experiment alles rund ums Thema Trink-und Abwasser erklärt und unser Wissen in einem Quiz getestet. Nach einer Stärkung mit Wiener Wurst für jeden ging´s in den Wald. Eichen finden und bestimmen und Baumarten zählen, war unsere Aufgabe. Dann gingen wir in den Garten von Frau Schulz. Nach noch einer Bratwurst brachte uns ein Bus nach Hause.
Der letzte Tag forderte von uns noch einmal alles. 6.44 Uhr am Zug nach Potsdam zu stehen, ist für uns keine Kleinigkeit. Dort im Landtag vermittelte uns Laura Schlichting viel Politik. Nach 45 min Theorie und einer kleinen Pause durften wir ins Plenum und in einem Rollenspiel eine Debatte führen. Fraktionen bilden, Reden schreiben und zur Ordnung rufen, machte den zweiten, praktischen Teil aus. Zum Mittagessen lud uns der Landtag ein und dann ging die Projektwoche zu Ende. Die war eine schöne und interessante Mischung aus Kultur, Politik und Naturwissenschaft.

Krakau 2013

Krakau JST 11/12

Wie in jedem Jahr war es mal wieder soweit. Die Exkursionswoche stand vor der Tür und so machten sich 21 Schüler/-innen mit Frau Leppich und Frau Kuc auf den Weg in eine der schönsten Städte Europas. Nach einer längeren Busfahrt erreichten wir auch endlich unser Ziel : Krakau. Vor uns lag eine Woche voller neuer Eindrücke, so besichtigten wir am Dienstag die Stadt und sahen dank unserer Reiseführerin viele Ecken, in die wir als normaler Tourist wohl nie gelangt wären. Am Mittwoch stand mit dem Besuch des Konzentrationslagers ein Ausflug an, der uns alle schockierte und auch nachdenklich machte. Auch der letzte Tag wird uns allen wohl gut in Erinnerung bleiben, denn man befindet nicht alle Tage unter der Erde. Und so war auch die Salzmine in Wiliczka ein sehr interessantes und schönes Ausflugziel. Außer diesen wirklich schönen Tagesausflügen wurde natürlich auch die Freizeit in der Altstadt gut genutzt und alle waren von dem bunten Treiben auf dem Marktplatz am Abend begeistert ! Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich dieses Reiseziel wohl für jeden lohnt und wir uns sehr gern an diese Zeit zurückerinnern werden! Ein großes Dank gilt natürlich den beiden Lehrkräften, ohne die eine solche Exkursion nicht möglich gewesen wäre!

Auf den Spuren der DDR

Kl. 8/3 2013

Unser Tag in Potsdam:
Unser Tag in Potsdam begann mit einer kleinen Führung durch das Museum „Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“, dort haben wir die Ausstellung "Alltag in der DDR-Diktatur" besucht. In dieser Ausstellung hatten wir ein Arbeitsblatt auszufüllen. In diesen ging es um den Alltag normaler Bürger in der DDR. Es war wirklich sehr interessant zu sehen wie die Menschen früher gelebt und gearbeitet haben. Als nächstes haben wir eine Stadt Rally zur "Gedenkstätte für die Opfer politischer Gewalt im 20. Jahrhundert“ unternommen. Der Sinn der Rally war es, ein kleines Heft mit Fragen auszufüllen, welche unteranderen von der Aufteilung Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg handelten. Als wir die Rally zur Gedenkstätte gemeistert hatten, wurden wir durch die Gedenkstätte geführt. Die Führung wurde von einem dort damaligen Häftling durchgeführt und er hat uns alles erklärt wie das Leben in diesem Gefängnis einmal war. Nach der Führung hatten wir dann die Chance dem Zeitzeugen ein paar Fragen zu stellen. Es war ein wirklich zum Nachdenken anregender Ort. Nach dem die Führung beendet war stiegen wir in den Bus zurück, der uns zum Schloss Cecilienhof fuhr. Dort gab es erst einmal zur Stärkung Tee, Kaffee und Kuchen. Nach unserem kleinen Snack haben wir eine Führung durch das Schloss bekommen. Hier hatten nach dem 2. Weltkrieg die Siegermächte Entscheidungen über Deutschland getroffen. Wir durften außerdem die ehemaligen Arbeitszimmer von z.B. Josef Stalin und Winston Churchill besichtigen.
Es war ein wirklich sehr gelungener Tag in Potsdam. Man kann diese Tour nur andere Klassen weiter empfehlen.
In diesem Sinne einen recht herzlichen Dank an die Organisatoren des Events:
- Ostdeutsche Sparkassenstiftung
- Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
- Stiftung preußische Schlösser und Gärten
und natürlich nicht zu vergessen ein großer Dank an Frau Nedoma und Frau Leppich für die Begleitung.

Vincent Birkenhagen