Über uns

Projekte

English Theater im Pestalozzi-Gymnasium Guben

Am 31. März gab sich in unserem Gymnasium mal wieder ein Englisches Theater die Ehre. Das Phoenix Theatre aus dem westfälischen Tönisvorst schickte uns für den Auftritt vor unseren siebten bis neunten Klassenstufen die beiden Englisch-Muttersprachler Lydia und Rhys vorbei, die in der Aula das Stück „Songs my mother taught me“ vortrugen – dieses thematisiert die genwärtige Thematik von Flucht, Migration und Heimatlosigkeit.
Nach der Aufführung standen die beiden Schauspieler noch den zahlreichen Fragen und Anregungen unserer Schülerschaft zur Verfügung.
Die Aufführung fand bei Schülern und beiwohnenden Lehrern unterschiedlichen Anklang. Während die schauspielerische Leistung der beiden Akteure durchweg besonders gelobt wurde, erfuhr die Art der Aufbereitung des aktuell sehr kontrovers diskutierten Themas durchaus auch kritisches Feedback seitens Schülern und Lehrern. Dennoch freuen wir uns bereits auf den nächsten Theaterbesuch aus dem Lande Schakespeares.

Vinzent Schönfelder

„Eine Kampfarena, die sich permanent dreht“

Premierenklasse bei Emilia Galotti

Schachbrett war damals, heute soll es eine „Kampfarena, die sich permanent dreht“ sein, um die Handlung von Emilia Galotti künstlerisch in Szene zu setzen: Der intrigante Marinelli zieht – für jede beteiligte Figur – eine Eieruhr auf, die Zeit tickt … und wir, die Premierenklasse 9/2, sind am 09.03.2017 mittendrin, in der Schauspielprobe: Vor unseren Augen erwachen Orsina, Marinelli, Odoardo und der Prinz zum Leben. Aber zu welchem? Ist Marinelli nun in den Prinzen oder in Orsina oder in beide oder einfach nur in die Macht verliebt? Ist der Prinz wirklich verliebt in Emilia oder in die Liebe? Ist Orsina Philosophin, Emanze oder intrigantes Miststück? Und wer sind wir eigentlich? An diesem Projekttag erwachen nicht nur die Figuren zum Leben, sondern auch das Gebäude des Staatstheaters Cottbus: Frau Dreko führt uns in die Tiefen des Orchestergrabens, hoch in den 2. Rang und auf das Dach, über und unter die Bühne. So reisen wir ein klein bisschen verzaubert wieder zurück und hören noch im Zug das leise Ticken der Uhren … in 4 Wochen ist Premiere!

„Der Lappen muss hoch“

Abteilung Bühnenbild

Die Klasse 9/2 ist Premierenklasse für die Inszenierung der „Emilia Galotti“ (G. E. Lessing) am Staatstheater Cottbus. Premierenklasse zu sein, das heißt, wir sind live dabei: Beim ersten Treffen aller Beteiligten in der Konzeption am 13.02.2017, einmal bei einer Probe der Schauspieler_innen, bei der Ausstattungsprobe, der Hauptprobe und natürlich bei der Premiere am 01.04.2017. Wie bitte? In nur 7 Wochen muss ein Stück bühnenreif sein? Wir besuchen auch die Abteilung Kostümbildnerei, Schneiderei, Requisite, Bühnenbild und Technik. „Der Lappen muss hoch“ heißt es in der Abteilung Bühnenbild. Soll heißen: Bis der Vorhang sich hebt, ist viel zu tun. Wir fiebern mit, dass alles klappt!

Neues Spektrum der Erlebnisse

Spectrum Berlin

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und ein Experiment mehr als viele Erklärungen. Das erlebten die 10. Klassen am 07.12.2016, als sie mit zwei Reisebussen nach Berlin in die wissenschaftliche Mitmachwelt „Spectrum“ fuhren: Sie tanzten z.B. mit den Farben, entdeckten Strahlung in der Nebelkammer, spielten mit ihren Wärmebildkamera-Selfies, wurden im rotierenden Hexenhaus aus dem Gleichgewicht gebracht, ließen sich von der magisch-magnetischen Flüssigkeit faszinieren und vieles mehr. Wie von selbst bekamen sie Lust auf ein Hinterfragen und Erkennen von Welt und Wahrnehmung.
Nach drei Stunden kamen einige zu spät zum Sammeln, weil sie die Zeit ganz vergessen hatten. Das verkürzte dann wiederum leider die Zeit zum Erforschen der ortsansässigen Kaufhäuser – aus rein soziologischem Interesse natürlich ;) Wir wollten schließlich nur psychologische Studien machen und herausfinden: Wer kauft warum was? Denn am Pestalozzi-Gymnasium Guben lernt man nicht nur mit dem Kopf – sondern auch mit Herz und Hand!

Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten im Schuhkarton

„Es hätte kein einziges Paket mehr sein dürfen.“ berichten die Handwerker der Abteilung Technik im Naemi-Wilke-Stift: 505 Weihnachtspakete haben sie in den Fort Transit hinein gepuzzelt. 40 dieser Pakete wurden von unseren Schülerinnen und Schülern des Pestalozzi-Gymnasiums Guben gepackt. (Ist auf dem Foto ein bekanntes Paket zu entdecken?) Am 10.12. sind dann über 400 Pakete in das Verwaltungszentrum der Schlesischen Diakonie nach Cesky Tesin gebracht worden. Für viele Kinder aus sozial schwachen Familien wird es wieder das einzige Geschenk sein, das sie zu Weihnachten bekommen, hat Frau Dr. Filipkova, die Direktorin der Schlesischen Diakonie, bestätigt.

Schreiben für die Freiheit

Hast du dich schon einmal über Politik lustig gemacht? Möchtest du selbst entscheiden, was du anziehst, wen du heiratest, was du glaubst? - Im Vorfeld des Amnesty Briefmarathons im Dezember 2016 beschäftigten sich die Klassen 7/1 und 10/1 im Deutschunterricht mit diesen Fragen. Da Briefe eine starke Waffe gegen Folter, Todesstrafe, aber auch gegen Unterdrückung und Menschenrechtsverletzungen sind, regte Frau Eckert an, für das malawische Albino-Mädchen Annie Alfred Briefe an Präsident Mutharika zu schreiben. Doch einige Schüler_innen äußerten auch Angst oder Befangenheit: „Was aber, wenn der dann 50 Bomben auf mich schmeißen lässt?“, „Erstmal sind die Regierungen in der Pflicht, [nicht wir].“ So hat eine Auseinandersetzung mit dem Thema Freiheit und Menschenrechte begonnen, wenn auch nicht jede_r einen Brief abgegeben hat.

Neuer Kollege rockt das Pestalozzi-Gymnasium

Physikunterricht

Klangstark dröhnt „I'm only human“ nach den Herbstferien aus dem Musikraum – durch die geschlossene Tür! Die Schule bebt und lebt zur Unterrichtszeit und wer nachfragt, der erfährt, dass Herr Kries im Physikunterricht der 10. Klassen gezeigt hat, welchen Effekt (akustische) Schwingungen auf „Matsch“ haben. Seit Beginn des Schuljahres wurde „der Neue“ erwartet und unterrichtet nun auch Erdkunde und Geschichte.
Herzlich Willkommen!

red hand day 2016

red hand day red hand day

Zum zweiten Mal nahmen Schüler der 12.Jahrgangsstufe des Pestalozzi-Gymnasiums Guben am weltweiten red hand day am 12.Februar teil. An diesem Gedenktag wird an das Schicksal von Kindersoldaten erinnert, verbunden mit der Aufforderung an Politiker das Verbot des Einsatzes von Kindersoldaten endlich durchzusetzen.
Im Vorfeld der Aktion setzten sich die Schüler im Rahmen ihres Politikunterrichts mit den Fragen von Krieg und Frieden in der Welt auseinander. Nach der intensiven Beschäftigung gaben sie ihre „Rote Hand“, um darauf aufmerksam zu machen, dass immer noch weltweit ca. 250.000 Kinder als Soldaten in kriegerischen Auseinander-setzungen missbraucht und somit ihrer Kindheit beraubt werden.

Kerstin Nedoma

Checkübergabe an das Projekt „Matema“

Aktion Tagwerk 2015

Am Dienstag, dem 09. Februar 2016, fand die 3. Schülerkonferenz statt, wo alle Schülersprecher/innen der Klassen und Kursen vertreten waren. Zu Gast war Herr Sehmsdorf, der zusammen mit seiner Frau vor Ort, in Tansania, das Projekt mit Leidenschaft und das schon seit vielen Jahren betreut. Im letzten Schuljahr kam am Aktion-Tagwerk, wo Schülerinnen und Schüler für einen guten Zweck arbeiten gingen, eine große Spende zusammen.
Die Schülersprecher waren gespannt was mit der tollen Summe von 2.807 € in Tansania passiert ist oder passieren wird.
Mit sich brachte er 2 selbstgeschnitzte Holzskulpturen aus Tansania und einen Film. Von Szene zu Szene erklärte uns Herr Sehmsdorf das Leben in Matema und in Tansania. „Eure Spende sind umgerechnet mehr als 5 Millionen tansanische Schillinge.“. Keiner von den Schülern hätte das gedacht. „Also wenn ihr mal Millionäre werden wollt, dann zieht nach Tansania.“, so Herr Sehmsdorf.
Die Menschen in dem Projektgebiet haben sehr wenig Geld. Es reicht nicht mal für eine Schulkleidung. Dank zahlreicher Spenden und auch der Spende der Schülerinnen und Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Guben können Kinder mit Schuluniform in die Schule gehen und dort bekommen sie, umgerechnet für sehr wenig Geld, warmes Essen. Ebenfalls konnten dadurch Kirchen und kleine Hütten für die Bewohner gebaut werden. Für die Bevölkerung ist eine Kirche eine große Bereicherung, denn dort treffen sich alle zu Gottesdiensten und gemeinsamen Veranstaltungen.
Nach der Präsentation von Herr Sehmsdorf waren alle Schülerinnen und Schüler begeistert, denn sie wussten, dass das Geld gut angekommen ist und auch einem guten Zweck dient.

Bild: von links nach rechts: Frau Kletzke (Schulleiterin der Schule), Oskar Starick (ehemaliger Schülersprecher), Herr Sehmsdorf (Projektleiter „Kindergarten in Matema“)

Schüler auf Berufssuche

Seminarkurs

Im Rahmen der Projektwoche besuchte der Seminarkurs zur Berufsorientierung am Freitagabend die „Nacht der Ausbildung“ bei Arcelor – Mittal in Eisenhüttenstadt. Wir Schüler hatten dort die Chance verschiedene Workshops zum handwerklichen Bereich auszuprobieren. Neben dem Drehen von Ringen und Kreiseln an der Drehbank gab es auch die Möglichkeit, sich im Schmieden zu versuchen. So wurde man dort auf einfache Art und Weise und mithilfe von spielerischen Experimenten in die benötigten Techniken eingeführt. Jeder Besuch eines Workshops brachte einen Stempel. Durch das Sammeln mehrerer Stempel konnte man sich an einer Gewinnaktion beteiligen. Um aber auch die praktischen Seiten der dort erlernbare Berufe näher kennenzulernen, führten wir einen Rundgang im Warmwalzwerk durch und konnten live miterleben, wie das Eisen geformt wurde. Im Großen und Ganzen erfuhren wir viel über das Unternehmen und auch seine beruflichen Aufstiegschancen, sowie                                                                           Weiterbildungsmöglichkeiten.

Seminarkurs Seminarkurs

Seminarkurs der 11. Klasse

Acryl mit Herz

Acryl Acryl Acryl






„Erst sind sie so schüchtern und introvertiert, aber wenn sie dann mit Malen angefangen haben, kommen sie aus sich heraus, sind selbstbewusst und entscheidungsfreudig“, berichtet Ines May.
Am Wochenende vom 05.-06.09.2015 weiht sie 6 Schülerinnen in den Räumen der Gubener Kunstgilde (Fabrik e.V.) in die Geheimnisse der Acryl-Malerei ein: Wie verlängert man die heimische Couch mit einem Bild optisch, wie kann uns ein Bild beruhigen oder beleben, was tun bei einer Blockade?
Begleitet werden die 6 Jungkünstlerinnen von ihrer Kunstlehrerin Frau Proske, die in diesen Stunden auch selbst ihr Können zeigt. „Das war echt schön“, freut sich Viktoria Beck am Ende des Kurses. Sie betrachtet stolz und liebevoll ihr Werk „Schritte auf der Neiße“ und überlegt, wann sie mit ihren Freundinnen einen Privattermin im Atelier vereinbart.
Wer Lust bekommen hat, kann Ines May alias Ines Schnierstein gern unter 03561-552831 oder 0151-40435512 oder info@ines-may-malerei.de kontaktieren. Einen Vorgeschmack ist auf www.ines-may-malerei.de erhältlich. Für 10€ stellt sie Farben und Pinsel zur Verfügung und wer gern mit Kopf, Herz und Hand lernt, ist herzlich bei ihr willkommen.

Welternährung: Was ist uns unser Essen wert?

Projekt Welternährung 2015

In der Woche vom 06.07.2015 bis 10.07.2015 beschäftigten sich die Schüler der 8. Klassen des Pestalozzi-Gymnasiums im Rahmen der Projektwoche mit diesem Thema.
Unsere Projektwoche, die sich in den Räumen des Fabrik e.V. abspielte, drehte sich um die Frage: „Was ist uns unser Essen wert?“, das ist auch ein Thema der EXPO 2015. Jeder einzelne Tag der Woche hatte ein anderes Motto. So ging es am Montag speziell um unser eigenes Essverhalten. In kleineren Gruppen bearbeiteten wir unterschiedliche Aufgaben mit zum Teil erschreckenden Bildern, die diese Extremen der Ernährung von Hungernden und Übergewichtigen zeigten.
Der Dienstag stand unter dem Motto "Lebensmittelverschwendung“. Am Mittwoch wurden wir in einzelne Gruppen eingeteilt und unsere Exkursionen hatten je ein anderes Ziel: Besuch des „einLaden“ in Guben, Fahrt zur „Bauern AG Neißetal“, Besichtigung des „Bauernhofes Schulz“ in Atterwasch und Besuch der „Gubener Tafel“. Am Donnerstag und Freitag wurden dann die gesammelten Informationen ausgewertet und daran gearbeitet, wie die einzelnen Gruppen diese auf dem Schulfest in der nächsten Woche präsentieren können.
Wir kamen in dieser Woche zu der Erkenntnis, dass wir in einer Wegwerfgesellschaft leben, dass wir mehr Fair-Trade-Produkte kaufen sollten, um alle Menschen für ihre Arbeit gerecht bezahlen zu können, dass wir Marketing von Märkten und der Politik hinterfragen sollten und dass wir uns mehr mit unserer Umwelt befassen sollten.
Es war eine sehr interessante, informative und abwechslungsreiche Woche, welche uns viel Spaß gemacht hat.

Schülerinnen und Schüler der 8.Jahrgangsstufe

Projektwoche – Expo 2015

Teilnehmer JST 11

Eine Woche vor den großen Sommerferien fand die diesjährige Projektwoche des Pestalozzi-Gymnasiums Guben statt.
Im Sinne der sich zurzeit in Mailand ereignenden Weltausstellung Expo 2015 organisierten wir, 10 Schüler der 11.Jahrgangsstufe unter Leitung von Frau Balthasar-Schücke, eine ganz besondere Woche mit zentralen Themen dieser Ausstellung speziell zugeschnitten auf unsere Region. Wir lernten große regionale Unternehmen kennen, ihre Technologien und Innovationen, ihre Kulturen und Traditionen, welche eine sehr große Rolle spielen.
Zunächst ging es jedoch am Montag zur Brandenburgischen Technischen Universität nach Cottbus. Hier bekamen wir einen vielfältigen Einblick in die verschiedensten Strukturen einer Universität und in das Leben der Studenten. Am Dienstag ging es dann in das Kraftwerk Jänschwalde, wo man uns die schon bekannten Abläufe eines Kraftwerkes in der Praxis erklärte und zeigte. Hier wurde schnell klar, in welcher Dimension dieses Kraftwerk, bestehend aus 6 einzelnen Blöcken mit einer jeweiligen Abgabeleistung von 500 Megawatt, Strom produziert. Am Mittwoch hatten wir zuerst ein Gespräch mit Herrn Ralf Hillburger von AcelorMittal, der uns umfangreich erklärte, welche Ausbildungs - und Studienmöglichkeiten uns das große Stahlunternehmen in Eisenhüttenstadt bietet. Anschließend unternahmen wir eine Fahrradtour nach Sembten, wo wir ein 85m hohes Windrad unter der Leitung von Prokon bestiegen. Das Hinaufklettern der Leiter war zwar nicht ganz leicht, doch für den wundervollen Ausblick hat es sich gelohnt. Danach fuhren wir noch weiter nach Atterwasch, wo uns Bauer Schulz einen Einblick in die Funktionsweise seiner Biogasanlage gewährte.
Den Höhepunkt unserer diesjährigen Projektwoche bildete am Donnerstag die Paddeltour auf der Neiße. Unter der Führung von Expeditours paddelten wir ca. 3 Stunden stromabwärts bis wir in Ratzdorf angekommen waren, wo anschließend die Rückfahrt per Fahrrad erfolgte. Mit der Zusammentragung und Auswertung der gesammelten Materialien und Informationen endete am Freitag eine anstrengende, aber auch erfolgreiche Projektwoche unter dem Motto „Expo 2015 - Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“.

Alexandra Niebl & Fabian Wilms 11. Jahrgangsstufe

Frühjahrsputz

Teilnehmer Frühjahrsputz

Schon in den frühen Morgenstunden am Samstag, den 09.05.2015, trafen sich Schüler und Lehrer unserer Schule im Gubener Stadtpark. Gemeinsam, mit Unterstützung zahlreicher Helfer begann die Arbeit. Man griff eifrig nach Harken, Schaufeln und Handschuhen und machte sich fleißig ans Werk. Jeder packte mit an um unseren Park auf Vordermann zu bringen und es hat sich gelohnt.
Nach anstrengender Arbeit aber guter Stimmung konnte nun jeder sein Werk begutachten.
Als Belohnung durften sich die Helfer jetzt noch auf einen kleinen Snack und ihr Frühjahrsputz-Bild freuen.
Der Stadtpark ist nun fast komplett vom Müll befreit und jeder hatte sichtlich Spaß. So wurde der erfolgreiche Vormittag mit einem Lächeln beendet.

Juliette Gärtner JST 11

Polnische Lehrer aus Lodz zu Gast

Gäste aus Lodz 2014

Am vergangenen Freitag durften wir am Pestalozzi-Gymnasium wieder einen besonderen Tag erleben. Zahlreiche polnische Kollegen wohnten nicht nur unserem Unterricht in verschiedenen Fächern bei, um sich einen Eindruck von dessen Atmosphäre zu verschaffen, sondern saßen auch in gemütlicher Runde in der Aula der Schule und führten interessante Konversationen mit Schülern und auch Lehrkräften. Unsere Schulleiterin Frau Kletzke berichtete größtenteils über die Begeisterung unserer polnischen Besucher, die schon an so manchen europäischen Schulen zu Gast waren. Sie verrieten uns wie gänzlich verschieden unser Unterricht verglichen mit dem polnischen ist, dennoch schienen sie zweifellos positiv überrascht gewesen zu sein. So, zumindest empfanden wir, führte der Musikunterricht zu staunenden Gesichtern.
Ohne jeden Zweifel unvergessen wird jedoch ein ganz besonderes Lob an unserer Einrichtung bleiben, denn eine unserer Besucherinnen überraschte uns mit folgenden berührenden Worten: „Sie sind eine Schule mit Herz.“

Juliette Gärtner

Wie entscheiden die Gymnasiasten über unsere politische Zukunft?

Am 11. September 2014 nahmen die Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums in Guben an der Juniorwahl des Landes Brandenburg teil. In der Zeit zwischen 8 Uhr und 14.30 Uhr konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Stimmen in einem für sie eingerichteten Wahllokal abgeben. Solche Wahlen fanden schon dreimal an unserer Schule statt. Die hohe Wahlbeteiligung von 94,4 % zeugt von einem starken Politikinteresse an unserer Schule. Die Jugendlichen wurden intensiv im PB- und LER- Unterricht darauf vorbereitet. Über Gruppenarbeit mit anschließenden Vorträgen wurden die Parteien mit ihrem Wahlprogramm vorgestellt, wobei es besonders um die Schwerpunkte Bildung, Energie, Verkehr und Sicherheit ging. Informationen aus verschiedenen Medien stärkten die Meinung der Schüler. Die Veröffentlichung der Ergebnisse der Juniorwahl darf erst am Sonntag, dem 14.09.14, nach 18 Uhr erfolgen. Freiwillige Helfer aus dem 10. und 12. Jahrgang unterstützten die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Wahl.

Vincent Birkenhagen, Oskar Starick

Ein gelungener Start

Heute Morgen pünktlich um 8.00 begann nach erholsamen Ferien für uns alle wieder der gewohnte Schulalltag. Doch ganz so gewöhnlich war der erste Tag für uns, die Schüler des Pestalozzi-Gymnasiums Guben, nicht.
Nachdem sich jede Jahrgangsstufe auf dem Schulhof zum Schulmeeting versammelt hatte, begrüßte uns unsere Schulleiterin Frau Kletzke und entließ uns schlussendlich in die für die jeweiligen Klassen vorgesehenen Projekte, die unseren Tag gestalten sollten und auf jeden Jahrgang zugeschnitten waren.
Für einige Schüler war dieser Montag ein ganz besonderer, die Schüler der zwei neuen 7ten Klassen. Sie lernten sich heute nicht nur untereinander etwas näher oder vollkommen neu kennen, sondern konnten nun auch zum allerersten Mal in das Schulleben der Gymnasiasten eintauchen, zu denen sie jetzt ganz offiziell gehören. Sie bekamen außerdem die Möglichkeit die Umgebung, in der sie in den nächsten Jahren lernen werden, zu erkunden.
Ich glaube, die Neuankömmlinge hatten alles in allem einen ereignisreichen Tag und auch allen anderen Schülern und Lehrern wurde ein entspannter Start in das neue Schuljahr ermöglicht.

An dieser Stelle wünsche ich uns allen ein erfolgreiches und angenehmes Jahr!

Juliette Gärtner

Neues aus dem Gymnasium

Vom 30.06. – 04.07.2014 fand am Pestalozzi-Gymnasium Guben eine Aktionswoche mit zahlreichen Projekten in den verschiedenen Jahrgangsstufen statt. Bei der Vielzahl der attraktiven Angebote kann hier nur eine Auswahl der interessanten Aktivitäten vorgestellt werden.
Beim Projekt „Teilchenwelt“ erhielten die Schüler der Physikkurse der 11. Jahrgangsstufe einen kleinen Einblick in die Teilchenphysik durch engagiert agierende Studenten der Masterclass des DESY Zeuthen.
Unterstützt und angeleitet von den Mitarbeitern der Waldschule Kleinsee, Frau Vater und Herr Müller, beschäftigten sich die Biologiekurse des gleichen Jahrgangs mit den Ökosystemen „See“ und „Wald“. Hierbei erworbene Kenntnisse konnten am nachfolgenden Tag bei Erkundungen am Wilschwitzer See angewendet werden.
Eine weitere Gruppe beschäftigte sich mit dem Thema „50 Jahre Chemiefaserproduktion in Guben“ unter der Zielstellung, ein Jubiläumslogo zum Tag der offenen Tür am 11. Oktober 2014 zu gestalten. Einen sehr intensiven Einblick in die chemischen und technischen Grundlagen der Faserproduktion ermöglichten Herr Knörle und Herr Stiebitz für unsere Schüler. Ein großer Dank gilt auch Herrn Röming und Frau Borkenhagen als Initiatoren und Organisatoren des Tages, der den Schülern einen Blick in einen innovativen Betrieb mit interessanten Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten vor Ort gewährte.
Ebenfalls wurde ein Bewerbertraining mit der Agentur für Arbeit Cottbus und der DEBEKA durchgeführt, bei dem die Schüler kurzweilig und praxisnah auf den Einstieg in das Berufsleben vorbereitet wurden.
Für die Klassen 7 -10 gab es ebenso viele spannende Aktivitäten. So erarbeiteten die 7. Klassen u.a. ein Theaterstück und führten ein Antimobbingprojekt mit den Sozialarbeiterinnen Birgit Göldner, Ina Schulz und Lydia Lindow durch. Am Freitag konnten wir unterstützt durch den Gubener Fabrik e.V. im Rahmen eines Filmprojektes einen besonderen Blick auf das gerade aktuelle Thema Fußball werfen.
Der Jahrgang 8 erlebte eine eindrucksvolle Führung mit Zeitzeugengespräch im Menschenrechtszentrum in Cottbus. Dieses wurde weitergeführt in Form von Plakaten, Reliefs und Plastiken, welche in der Schule entstanden. Im Zusammenhang mit unserem Schultitel „Schule ohne Rassismus“ führte der Arche Nova e.V. aus Dresden das Projektspiel „Kolonopoly“ zum Thema „Toleranz und Rassismus“ durch. Auf dem Plan stand auch ein Besuch des Kraftwerks Jänschwalde und des Wasserkraftwerkes Grießen.
Das Thema Energie griff auch die Klassenstufe 9 auf. Herr Lassowsky, Chef der Firma Loscon sprach mit den Schülern über erneuerbare Energien, insbesondere Windenergie, und stellte dabei auch sein Unternehmen und den Aufbau von Windparks in Brandenburg vor. Ein weiterer Höhepunkt war eine Diskussionsrunde mit Herrn Junghans, ehemaliger Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg, über Energiepolitik und erneuerbare Energien in Deutschland. Zudem beschäftigten sich die Schüler der 9. Klassen mit Politik im Gubener Rathaus und im deutschen Bundestag. Ein anderes Highlight der Woche war der Gesundheitstag durchgeführt von Ernährungsberaterin Ulrike Held, der Heilpraktikerin Kathrin Klinke und den Krankenkassen Barmer GEK und DAK Gesundheit.
Die 10. Klassen begaben sich mit ihren Geografielehrern auf eine 50 km lange Fahrradexkursion zur Erkundung der in der Eiszeit geschaffenen Besonderheiten der Region. An einem Tag wurden sie auch intensiv auf die wissenschaftliche Arbeit in der Oberstufe vorbereitet.
Den Zeitgeist hingegen traf insbesondere das Mitternachtsvolleyballturnier am Freitag, welches - trotz gleichzeitig laufender Viertelfinalspiele der Fußball-WM – Schüler, Eltern und Lehrer in Scharen in die Schule zog. Als Sieger behauptete sich dabei die Klasse 8/3 gegen alle anderen starken Mannschaften.

Wir danken den zahlreichen Helfern und Unterstützern, die unseren Schülern diese Vielfalt der Projektarbeit ermöglicht haben.

Die Lehrer des Pestalozzi-Gymnasiums Gubenr

Überleben, aber wie?

Am Mittwoch, d. 09.04.2014 wurde uns diese Frage beantwortet. Die Klassen 8-12 des Pestalozzi-Gymnasiums Guben hatten einen ganz besonderen Plan für den Abend. Die Reise führte uns zusammen mit unseren Lehrern Frau Ewersbach, Frau Proske, Frau Heinrich und Frau Kuc in das Staatstheater nach Cottbus. Auf der Suche nach den wahren Künstlern des Überlebens begann unser Besuch im Großen Haus des Theaters. Wir erlebten Don Quijote auf seiner unermüdlichen Suche nach Fantasie und der großen Liebe. Dabei wurde eines ganz deutlich: „Nicht alle Dinge sind so, wie sie scheinen, denn alles ist eine Frage der Wahrnehmung.“

Nach einer kurzen Pause konnten wir nun zwischen vier verschiedenen Einzelstücken wählen und auch hier war die Voraussetzung, den gesunden Verstand nicht unbedingt in den Vordergrund zu stellen. Mit viel Fantasie, einer sehr gelungenen Bühnengestaltung und Schauspielern, die uns in eine andere Welt entführten, war auch dieser Teil, der entweder in der Kammerbühne oder ebenfalls im Großen Haus aufgeführt wurde, ein weiteres gelungenes Puzzlestück des Abends.

Der dritte und letzte Teil des Spektakulums „Überlebenskünstler“, den wieder alle gemeinsam erleben durften, war die Fortsetzung des „Don Quijote“. Schlussendlich fand er zu sich selbst und das, was er sehnlichst gesucht hat, seine große Liebe Dulcinea.

Es war ein rundum gelungener Abend mit tollen Kulissen, überzeugenden Schauspielern und interessanten Inszenierungen. Resümierend aus dem Abend kann man sagen, dass es nicht die eine wahre Überlebensstrategie gibt. Das Wichtigste ist jedoch, zu sich selbst zu finden und darin liegt wohl auch der Sinn des Lebens. So kann man sagen, dass wir uns schon sehr auf die nächsten Fahrten freuen, die an unserem Gymnasium mittlerweile zur Tradition gehören.

Julia Schmirgal

Theaterexkursion des Pestalozzi-Gymnasiums zu "Romeo und Julia"

Unser Gymnasium hat vieles zu bieten, doch von unseren Theaterfahrten hat man noch nicht viel gehört. Dabei sind sie sehr beliebt bei uns Schülern aller Altersstufen. Die letzte Fahrt ging nach Cottbus in das Staatstheater und sollte etwas Besonderes werden. Für viele von uns war es die erste Ballettaufführung, die wir sahen. Auf dem Programm stand "Romeo und Julia". Die Jungen waren anfangs sehr skeptisch, aber obwohl kein einziges Wort während der Aufführung gesprochen wurde, waren wir alle begeistert und konnten der Handlung folgen. Die Anmut der Tänze, die perfekt abgestimmte und faszinierende Musik, die beeindruckende Gestik der Darsteller ... all das machte diese Aufführung zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Katharina Strätz und Fabian Wilms