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Schnuppertage - Tag der offenen Tür

Ein Blick hinter die Kulissen des Gubener Gymnasiums

Wilhelm Jahn (r.) löste die Aufgaben in den einzelnen Unterrichtsfächern problemlos.  Foto: utr1

Guben Einen Einblick in den Schulalltag des Pestalozzi-Gymnasiums konnten sich am Samstag Mädchen und Jungen der Grundschulen mit ihren Eltern verschaffen. Beim Tag der offenen Tür standen Lehrkräfte aller Fachbereiche, Schülerinnen und Schüler sowie Elternvertreter für alle Fragen der potenziellen Schulanfänger auf der weiterführenden Schule zur Verfügung.
"Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir den Familien die Entscheidung erleichtern, für ihr Kind die richtige weiterführende Schule zu finden", so Schulleiterin Stefanie Kletzke.
66 Hostessen aus den Klassen sieben bis zwölf führten die Interessenten durch das Gebäude. Vorausgegangen war diesem offenen Schultag bereits ein Schnuppertag in der vergangenen Woche, wo Mädchen und Jungen aus beiden Gubener Grundschulen sowie aus Grano und Peitz teilgenommen hatten. Daran hatte auch der Friedensschüler Wilhelm Jahn teilgenommen, denn für ihn steht es schon fest, dass er das Gubener Gymnasium besuchen wird, denn seine Noten seien sehr gut. Deshalb hat er auch problemlos das Englischquiz gelöst, das die Gymnasiasten vorbereitet hatten. Ganz neugierig schaute er sich die Auslagen im Raum beim Lateinunterricht an. Sophie Pittel und Niclas Piatkowski aus der 11. Klasse erzählten, dass man Latein ab der neunten Klasse als dritte Fremdsprache wählen und dafür in der elften Klasse dann Polnisch oder Französisch abwählen kann. "Für das Medizinstudium ist das beispielsweise von Relevanz", wissen die Gymnasiasten.
Im Physikraum zeigte Moritz aus der elften Klasse Experimente der unterschiedlichen Klassenstufen. Die zukünftigen Schüler sahen, wie man einen Schaltkreis baut, wie sich Licht vermischt oder wie eine Impulsübertragung funktioniert. Nathalie Slawicka hat für die Entscheidung zum Schulwechsel noch etwas Zeit, wollte sich aber trotzdem schon informieren. Für die Fünftklässlerin an der Corona-Schröter-Schule ist das Gubener Gymnasium nur eine Option neben dem Rahn-Gymnasium Neuzelle und dem Gymnasium in Forst. "Aber das ist richtig schön hier. Tolle Angebote", fand Natalies Mutter. Lehrer Andreas Proske informierte über das Intranet des Gymnasiums, welches es seit 2012 an der Schule gibt. Dort können sich Schüler und Lehrer beispielsweise über Stundenausfall und Vertretung, aber auch über Unterrichtsaufgaben informieren.
Präsentiert hat sich auch die Schülerfirma des Gymnasiums. Mit ihrem Weinbau hatte sich die einstige Arbeitsgemeinschaft Weinbau zu einer echten Schülerfirma hochgearbeitet und schon mehrere Preise abgeräumt. Lukas Pusch aus der zwölften Klasse erzählte, dass die Firma derzeit zwölf Mitglieder mit Abteilungen wie Produktion, Marketing und Entwicklung, Finanzen und Verwaltung sowie der Geschäftsführung hat. Fünf der sieben Angestellten verlassen in diesem Jahr nach dem Abitur die Schule und die Firma. Nachwuchs ist also gefragt.

Ute Richter
LR vom 23.01.2017

Mit Ehrgeiz und Willen zum Erfolg
Bericht der Lausitzer Rundschau zum Tag der Offenen Tür am 16.01.2016

Gubener Pestalozzi-Gymnasium und weitere Häuser öffnen ihre Türen für die Besucher
Guben Das Pestalozzi-Gymnasium in Guben hat am Samstag seine Türen für potenzielle neue Schüler und ihre Eltern geöffnet. Das Interesse war groß, auch viele polnische Familien kamen ins Gymnasium. Schließlich gibt es dort ein deutsch-polnisches Projekt. Auch Schulen in Döbern und Spremberg luden zum Besuch ein.

Lukas Niewisch (11) und Max Freitag (11) schauten aufmerksam zu, als Max Ehrlichmann (16) und Tobias Gerstmeier (16, v.l.) im Physikraum die Wellenlänge des Lichts erklärten. Foto: Jana Pozar/zar1

Schon bevor sich die Türen öffneten, warteten die Interessenten draußen. "Wir freuen uns über jedes Kind, das herkommt. Es freut uns, dass so viele Sechstklässler hier sind", sagte Schulleiterin Stefanie Kletzke. Schließlich sei das Lernklima im Gymnasium gut und das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern ebenfalls harmonisch. Deshalb präsentierten die zahlreichen Hostessen der Schule auch gern ihr Haus. "Viele wollten freiwillig am Samstag helfen", erklärte Stefanie Kletzke. Cora Bärwolf war eine der Hostessen. Die 13-Jährige fühlt sich wohl in ihrer Schule. "Das Klima hier ist sehr gut, jeder hilft jedem und die Lehrer haben immer ein offenes Ohr", versicherte die Schülerin. Sicher habe sie vor einem Jahr gemerkt, dass die Anforderungen höher sind als in anderen Schulen. "Doch man muss ehrgeizig sein und lernen wollen", gab sie zu bedenken. Diese Meinung legte sie auch den vielen interessierten Sechstklässlern während des Rundgangs nahe.
Max Freitag aus Guben war mit Freunden ins Gymnasium gekommen, um sich vor Ort zu informieren. Der Elfjährige interessiert sich für Physik. Deshalb hörte und schaute er auch aufmerksam zu, als Tobias Gerstmeier und Max Ehrlichmann bei einem Experiment die Wellenlänge von Licht erklärten. "Es wäre schön, wenn ich ab dem nächsten Schuljahr hier lernen könnten", sagte Max Freitag fast nachdenklich. Das hänge jetzt alles von seinem Halbjahreszeugnis und vom Eignungstest ab. Denn nur, wenn die Leistungen stimmen und der Eignungstest bestanden wird, ist der Weg zum Gymnasium geebnet.
Marie Elenor Hausner aus Drachhausen interessiert sich für Latein. "Ich will später irgendwas Medizinisches machen, da braucht man diese Sprache", sagte die Elfjährige. Schon am Samstag fühlte sie sich wohl in der Gubener Schule. "Marie sollte in eine kleineres Gymnasium gehen, wie es hier in Guben ist. In einer großen Schule würde sie untergehen, weil sie sehr ruhig ist", erklärte Mutter Claudia Hausner die Entscheidung. Zudem sei die Atmosphäre im Pestalozzi-Gymnasium gut, es gibt einen Teekeller, wo auch Freistunden verbracht werden können, und die Turnhalle ist gleich nebenan. "Besser kann es nicht sein", so Claudia Hausner. Für die Bildung ihrer Tochter würde sie auch gern die Mehrkosten für die Fahrten zu Schule in Kauf nehmen, denn das Ministerium übernimmt die Fahrtkosten nur bis zu am nächsten gelegenen Schule.
Im Gubener Pestalozzi-Gymnasium lernen derzeit etwa 370 Schüler. "Das sind etwas mehr als im Vorjahr", versichert Schulleiterin Stefanie Kletzke. Die Zahlen seien stabil. Die Schüler kommen aus den umliegenden Dörfern, Peitz und auch aus Neuzelle. "Ich kann nur jedem Gubener empfehlen, unsere Schule zu besuchen", so Kletzke. Zum einen fallen die Fahrtkosten weg, zum anderen könnten die Schüler viel Zeit sparen, weil die Wege kurz sind. "Jeder Fahrweg ist eine zusätzliche Belastung zu den schulischen Anforderungen für die Jugendlichen", betont sie. …

Jana Pozar
LR vom 18.01.2016

Schnuppertag und Tag der offenen Tür am Pestalozzi-Gymnasium 2013

Tag der offenen Tür

Höhepunkte am Gubener Pestalozzi-Gymnasium waren der Schnuppertag am 25.01.2013 und der Tag der offenen Tür am 26.01.2013. Unsere Schnupperkinder und ihre Eltern waren begeistert. Die Schüler der 11. JST haben gemeinsam mit ihren Lehrern den Schnuppertag super vorbereitet und durchgeführt. Am Samstag, zum Tag der offenen Tür, waren viele Schüler als Hostessen und gemeinsam mit ihren Lehrern in den Fachräumen im Einsatz. Im Café sorgten Schüler der 12. JST für das leibliche Wohl und Eltern standen bereit, um Fragen zu beantworten. Ein dickes Dankeschön an Frau Krautz und Frau Roman für die Unterstützung beim DPSP, an Herrn Jährlich, Frau Lehmann, Frau Schulz und an unsere Schüler, Eltern und Lehrer für einen gelungenen Tag.

Stefanie Kletzke

Tag der offenen Tür am Pestalozzi-Gymnasium 2011

Tag der offenen Tür

Der Sonnenschein draußen passt am 12.02.2011 so recht zum Vorhaben des Pestalozzi – Gymnasiums, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren. Viele Schüler/innen der 6. Klassen und deren Eltern nutzen die Gelegenheit. Ivo Neugebauer aus der Friedensschule hat seine Entscheidung bereits getroffen. „Wir haben den Antrag schon ausgefüllt und als Erstwunsch das Gymnasium angegeben“, so die Mutti. Der Schnuppertag hätte den letzten Ausschlag gegeben. Ivo findet es besonders gut, dass sich die Gymnasiasten so intensiv mit den Grundschüler/innen beschäftigten. Ob am Eingang, im Matheraum, im Biologie-, Physik- oder Chemiebereich, im Musik- oder Kunstraum oder bei den Fremdsprachen, überall werden die Gäste von Schüler/innen und Lehrer/innen und Eltern empfangen.

Laptops und Mathematik – wie passt das denn zusammen? „Im Unterricht arbeiten wir mit den Programmen Geogebra und Excel. Das können die Kids hier mal ausprobieren“, erklärt Jeremy. „Oder sie bestimmen im Experiment Volumina und versuchen sich an Knobelaufgaben zu magischen Quadraten.“ Mathematik ist nicht fremd, schwer und trocken! Intensive Gespräche entwickeln sich mit den Fremdsprachenlehrer/innen, schließlich muss sich jeder künftige Gymnasiast für eine 2. Fremdsprache entscheiden. Viele der Befragten haben ihre Wahl getroffen: Französisch, Russisch oder Polnisch wird es sein. Ivo interessiert sich auch für Latein. „Das wäre aber erst als dritte Fremdsprache in der 10. Klasse möglich“, sagt Fachlehrerin Gudrun Donath.

Auch Familien aus Polen sind gekommen und informieren sich über das Deutsch-Polnische Schulprojekt. Für Anna aus Zielona Góra steht fest, dass sie ab August 2011 unbedingt in einer 10. Klasse des Pestalozzi – Gymnasiums lernen möchte, um nach dem erfolgreichen Abitur in Deutschland Medizin studieren zu können.

Begeisterung klingt durch, als Schüler/innen der Jahrgangsstufe 10 von ihrem Praktikum in Schottland berichten, das jährlich für interessierte und ausgewählte Schüler/innen in der Partnerregion des Landkreises Spree – Neiße realisiert wird. Das wäre ein lohnendes Ziel für einige der Sechstklässler/innen.

Auffallend viele Ehemalige sind zu Gast in ihrer alten Schule. Sie wollen vom Studienstart in Potsdam oder Cottbus berichten. Ann-Christine Ebert meint, dass sie so froh sei, im Pestalozzi – Gymnasium ihr Abitur gemacht zu haben, denn sie wäre in jeder Hinsicht gut vorbereitet worden. Auf die Frage, was denn so Besonderes an dieser Schule ist und warum sie sie den jüngeren Schüler/innen empfehlen würden, antworten ehemalige und jetzige Schüler/innen: „Hier wird auf die Interessen und Stärken der Jugendlichen eingegangen. Wir können uns vielfältig ausprobieren, z. B. bei Olympiaden und Wettstreiten, mit Musikinstrumenten, im Chor, beim Volleyball oder in verschiedenen Teams. Von den Lehrer/innen werden wir ernst genommen, sie sind gut, fordern uns. Wir lernen viel und müssen selbstständig Entscheidungen treffen. Die Schule hat eine tolle neue Sporthalle und der Schulweg ist kurz.“

Dieser Tag der offenen Tür widerspiegelt das Rückgrat des Pestalozzi – Gymnasiums: das Miteinander von Lehrkräften, Eltern und Schüler/innen, denn überall im Schulhaus und besonders im Elterncafé sprechen Elternsprecher/innen mit den Besucher/innen, geben Antworten aus einer anderen Perspektive als die der Lehrer/innen.

Gerlinde Winter