Über uns

Praktikum

Die Schotten sind zurück

Vom 09.09.- 16.09.2016 waren wir, Schüler des Gubener Gymnasiums gemeinsam mit Schülern des Forster Gymnasiums in Schottland. Unsere erste Station war das schöne Glasgow. Dort hatten wir viel Zeit, um uns die traumhafte Stadt anzusehen und typisch schottische Souvenire zu kaufen. Nach einem leckeren Frühstück am Samstagmorgen ging es für uns mit dem Zug in die Hauptstadt Edinburgh. Hier hatten wir genug Zeit, die Stadt zu erkunden und einen beeindruckenden Abendspaziergang zu erleben, denn Edinburgh bei Nacht ist wunderschön. Am 2. Tag in Edinburgh besichtigten wir das uralte Castle und die Altstadt. Den Tag ließen wir mit einer Stadtrallye ausklingen. Nun zogen wir zu unserer letzten Station-INNERWICK. Bild 1
Wir lebten uns schnell ins alte Schulgebäude ein und erkundeten die Umgebung, sowie den berühmten Friedhof. Indira: Endlich begann unser Praktikum an den verschiedensten Orten. Egal ob Highschool oder Primaryschool, es hat überall eine Menge Spaß gemacht und außerdem war es eine super Erfahrung, sich mit schottischen Kindern/ Jugendlichen zu unterhalten. Uns hat besonders beeindruckt, wie kreativ und musikalisch sie sind. Bild 2
Franziska: In der Bibliothek konnte ich viel über die schottische Literatur und das Nationalessen Haggis erfahren, welches ich mich nicht trauen würde zu essen. Außerdem konnte ich auch viel mit Schotten ins Gespräch kommen und somit noch mehr über sie und ihre Traditionen, wie die schottischen Tänze, erfahren. Bild 3
Frances: Das Café »The Ridge Café « war mein Arbeitsplatz. ES war sehr schön da. Die Cupcakes waren super lecker und die Mitarbeiter sehr freundlich. Man konnte sich gut mit ihnen verständigen. Die Cupcakes sind definitiv empfehlenswert!!! Bild 4

Alles in allem war es eine wundervolle Zeit, in der wir unsere Englischkenntnisse verbessern und neue Menschen kennenlernen konnten und eine Menge Spaß hatten.
Schottland 2016 (Bild 1) Schottland 2016 (Bild 2) Schottland 2016 (Bild 3) Schottland 2016 (Bild 4)

Schottlandfahrt 2015

Nur eine lange Rollbahn trennt uns, 16 14-jährige Schüler aus Forst und Guben, jetzt noch von dem Himmel und damit von Schottland, dem Land, das wohl am meisten für seine Nässe und Kälte berühmt ist, was wir schon bald erfahren sollten. Kurz darauf sitzen wir im Flieger und „ab geht’s“. Mit der weiten Landschaft Schottlands unter uns vergeht der Flug wie im Nu und ehe wir uns versehen, stehen wir auf schottischem Boden. Es ist wirklich ein unbeschreibliches Gefühl, abends durch die Straßen Edinburghs zu wandeln. Sämtliche Sehenswürdigkeiten, die wir uns später ansehen sollten, erstrahlten in wunderschönen Lichtern. Das „Castle“ mit seinen eindrucksvollen Kanonen und Kronjuwelen, die „Tartan Weaving Mill“, mit ihren Exponaten, Verkaufsstücken und Informationen über die schottischen Clans und natürlich die „Royal Mile“ mit ihren vielen Geschäften haben wohl uns alle ziemlich beeindruckt. Doch auch nachdem wir Innerwick erreicht hatten, gingen die Besichtigungen und die Attraktionen weiter. Am Dienstag fand endlich das lang ersehnte „Socializing“ statt. Mit viel Freude, Tänzen und traditionellen Aktivitäten begeisterten die Schotten uns alle für ihre Kultur und Bräuche. Es bereitete uns sehr viel Freude, „die Schotten“ kennen zu lernen und in ein paar Wochen wollen wir sie für unsere Kultur begeistern. Doch damit nicht genug, viele von uns sahen zum ersten Mal ein Atomkraftwerk von innen. Die „Torness Power Station“ in einer Führung gezeigt zu bekommen, war wirklich unglaublich. Von den riesigen Turbinen bis zu den überdimensionalen Schaltpulten wurde uns alles vorgestellt. Das Schottlandprojekt war für uns ein ziemlich großes Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

1.Noel
Schottland ist ein wirklich schönes Land und es ist sehr schade, dass wir nur eine Woche dort sein konnten. An der „North Berwick High School“ und der Grundschule dort
Schottland 2015 Schottland 2015








zu arbeiten, war wundervoll. Die Schüler waren total nett, hilfsbereit und diszipliniert. Mit 14 Jahren sowas Aufregendes machen zu können, ist wirklich schön. Unsere Betreuerin
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war überaus nett, hat sich mit jedem kleinen Problem, das wir hatten, auseinandergesetzt und stets dafür gesorgt, dass wir uns wohlgefühlt haben. Es war wirklich spannend und spaßig zugleich, im Unterricht zu hospitieren, den kleinen Schülern zu helfen,
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Hilfstätigkeiten für die Lehrer auszuführen und dabei auch noch die Englischkenntnisse zu verbessern. Wir hatten eine unbeschreiblich schöne Zeit in dem kleinen verschlafenen Ort Innerwick
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und kleine Pannen mit falschen Bussen usw. wurden von allen sportlich genommen. Es war eine wundervolle Zeit, hier in Schottland und ich bin froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte.

2.Jessica
Ich habe in der „Westgate“ Galerie, einem Café und Giftshop, gearbeitet. Am Anfang war ich relativ nervös, doch von Tag zu Tag bin ich immer selbstbewusster geworden. Ich habe die Bestellungen der Gäste auf Englisch aufgenommen und ihnen dann die Speisen und Getränke serviert. Da der Shop ein Café, ein Geschenkeshop und eine Galerie in Einem ist, habe ich natürlich nicht nur bedient, sondern auch im Geschäft ausgeholfen und dekoriert. Durch das Englisch sprechen mit den Kunden habe ich mein Englisch um Einiges verbessert. Es war eine sehr aufregende und interessante Woche und ich bin selbstständiger geworden.
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3.Alexander
In Schottland zu arbeiten war für mich ein unvergessliches Erlebnis. Der Schullalltag in der „West Barns Primary School“ Schottland 2015









ist ein vollkommen anderer als bei uns. Ich bin froh darüber, dass ich an diesem Arbeitsplatz tätig werden konnte, denn dort konnte ich sowohl den Umgang mit kleinen Kindern üben, als auch mein Englisch verbessern. Ich wurde von den Lehrern sowie auch von den Schülern warmherzig empfangen. Sie haben mich durch die Schule geführt und mir den Ablauf ihres Schultages erläutert. Außerdem ist zu erwähnen, dass die Schule nur 83 Schüler hat & jeweils die 1.-3., 4.-5. und 6./7. Klassen zusammen unterrichtet werden, sowie, dass die ältesten Schüler 11 sind. In den folgenden Tagen habe ich im Unterricht hospitiert, diverse Hilfstätigkeiten für die Lehrer verrichtet und den Schülern geholfen.
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Es hat mir sehr viel Freude bereitet, den Schülern beim Lernen zuzuschauen. Beim Praktikum habe ich eine Menge Unterschiede zu unserer Schule festgestellt. Z.B. tragen diese Schüler Schuluniformen und die Sport- und Musiklehrer waren nur an einigen Schultagen anwesend. Die Woche war ein tolles Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

4.Markus
Mein Arbeitsplatz war das „Whynot“, ein Minimarkt, in dem verschiedene Händler ihre Ware anbieten. Es gibt dort viele verschiedene Stände. Dort ist zum Beispiel ein Stand für Glaswaren, Möbel, Kleidung, Fisch und für Schmuck. Außerdem gibt es im „Whynot“ ein hauseigenes Café, in dem ich hauptsächlich arbeiten durfte.
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Dort habe ich englischsprachige Gäste bedient und gelernt, wie man Figuren in den Kaffee gießt. Auch durfte ich den Fischverkäufer sowohl beim Sortieren der dortigen Fischsorten als auch beim Anbieten der verschiedenen Sorten helfen.
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Es hat mir sehr viel Freude bereitet, den Kunden weiterzuhelfen und den Verkäufern ihre Arbeit zu erleichtern. Schottland 2015

5.Anna
Während der 5 Tage habe ich mit Marleen (einer Schülerin aus Forst) an der sehr großen Dunbar Primary School, John Muir Campus, gearbeitet. Schottland 2015








Ich konnte einen Blick in die Kindertagesstätte und in die ersten 3 Klassen der Schule werfen. Des Weiteren unterstützte ich die Lehrer beim Unterrichten und Betreuen der Kinder im Alter von 3-7 Jahren. Durch den freundlichen Empfang hat es mir sehr viel Freude bereitet, mit den Lehrern und vor allem den Kindern zu arbeiten. Ich fand es schön, auch mal in den schottischen Schulalltag zu schnuppern, da er sehr unterschiedlich gegenüber dem deutschen ordentlichen und geordneten Schultag ist. Z.B. saßen die Kinder im Unterricht auf dem Boden und die Gestaltung der Klassenräume war kreativer. Mir persönlich hat das Praxislernen an der Grundschule für meine Berufswahl sehr weiter geholfen und ich konnte auch meine Englischkenntnisse erweitern und verbessern. Außerdem war es schön, so nette und tolle Menschen kennenzulernen.

6.Sebastian
Ich habe bei „Sustaining Dunbar“ gearbeitet, einer Firma, in der es um Natur, Gemeinschaft, erneuerbare Energien und nachhaltige Wirtschaft geht. Das Team besitzt einen Gemeinschaftsgarten bei einer Art Altersheim. Dieser Garten ist ein Hektar groß und einige ältere Leute können dort Gemüse, Obst und andere Pflanzen anbauen und an manchen Tagen die Sonne genießen.
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Ich half im Garten mit, arbeitete mit der Sense, pflückte, sortierte und schnitt Gemüse oder zupfte das Unkraut im Vorgarten. Am spannendsten fand ich das Kommunizieren mit Leuten, wodurch ich neue Vokabeln erlernte und ich mochte die Freundlichkeit der Leute.
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7. Nele
Ich durfte im „The Ridge Café“ arbeiten, in der Küche mithelfen und Gäste bedienen. Des Weiteren konnte ich in der Küche neue Rezepte erlernen und ausprobieren.
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In dem Café hatte ich außerdem die Chance, einen Einblick in die schottische Küche zu erlangen. So habe ich zum Beispiel „Scones“,Brötchen gefüllt mit verschiedenen Leckereien wie Käse oder Cranberries, und typisch schottisches Shortbread, eine Art großer Keks zubereitet.
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Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und Gästen hat mir wirklich sehr gefallen. Dank dieses Praxislernens ist mir persönlich klar geworden, wie viel Arbeit es macht, ein Café zu leiten oder in einem zu arbeiten.
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8.Prisca
Ich habe während dieser Woche an der Grammar School in Dunbar gearbeitet. Dort durfte ich verschiedene Bereiche kennenlernen, aber vor allem im Deutschunterricht assistieren.
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Am Donnerstag bin ich sogar in eine Grundschule gegangen. Insgesamt hat mir die Arbeit mit den Lehrern und Schülern unglaublich viel Spaß gemacht und ich würde jederzeit wieder gern an einer solchen Reise teilnehmen, ich habe einen sehr guten Einblick in die Kultur und das schottische Schulsystem bekommen und konnte einige Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten zum deutschen finden. Z.B beginnt die Schule, anders als in Deutschland, hier erst um 8:50 Uhr und die Schüler dürfen die Fächer, die sie belegen wollen, selbst wählen.
Außerdem habe ich so viele nette Menschen kennengelernt, die uns alle herzlichst in Schottland „aufgenommen“ haben.
Schottland 2015









Ausblick
Im November werden ein paar der schottischen Schüler nach Deutschland kommen und eine Woche in Forst verbringen. Wir freuen uns schon ungemein darauf, sie alle wieder zu sehen und ein bisschen Zeit mit ihnen zu verbringen. Die gesamte Woche hat mir und allen anderen sehr, sehr viel Freude bereitet und an dieser Stelle wollen wir uns nochmal bei allen Beteiligten bedanken. Ein besonderer Dank geht an die Sparkasse und unsere 2 Betreuer, Frau Scheffel und Frau Henze-Özdemir, die uns diese Reise ermöglicht haben. Letztendlich können wir die gesamte Schottlandreise den nachfolgenden Jahrgängen nur wärmstens empfehlen.

Eine Reise der besonderen Art
20. – 27.09.2014

Schottland 2014

Wie jedes Jahr fuhren je 8 Schüler der 9. Jahrgangsstufe des Pestalozzi Gymnasiums Guben und des Friedrich-Ludwig-Jahn Gymnasiums Forst mit ihren Englischlehrerinnen Frau Scheffel und Frau Henze-Özdemir nach Schottland. Über 7 Tage durften die Jugendlichen viele wunderschöne Seiten von Schottland kennenlernen. Das Wochenende haben wir in der Hauptstadt Edinburgh verbracht, welche wir selbst erkundet haben. In kleinen Gruppen haben wir das „Edinburgh Castle“, die Sommerresidenz der Queen und die Stadt besichtigt.
Nach der belebten Großstadt ging es dann in ein kleines idyllisches Dorf namens Innerwick, was für die nächsten Tage unser zu Hause sein sollte.
Von Montag bis Freitag absolvierten alle Schüler ein Betriebspraktikum in Innerwick, Dunbar, North Berwick, West Barns oder Haddington. Wir arbeiteten in einem Café des Community Centre, in der Crunchy Carrot, einem Bio-Laden, im IT Bereich der Verwaltung des Landkreises, als Helfer bei Sustaining Dunbar, einem auf Nachhaltigkeit in Dunbar ausgerichteten Unternehmen, an der North Berwick High School und verschiedenen Grundschulen des Landkreises. Die Praktikumsplätze in den Schulen boten den Praktikanten einen interessanten Einblick in den Schulalltag mit allem drum und dran.
Nachdem alle Teilnehmer der Fahrt am Montagvormittag ihr Arbeitsumfeld kennengelernt hatten, fuhren wir in das örtliche Atomkraftwerk, in dem wir viele Details zur nuklearen Energieerzeugung erfuhren. Besonders interessant waren die sehr strengen Sicherheitsvorkehrungen, die einen sicheren Betrieb gewährleisten sollen , aber auch die Größe der Reaktoren und Turbinen beeindruckten uns sehr. Am Dienstagabend empfingen uns die schottischen Schüler feierlich in ihrer Schule zu einem „socializing“ bei dem wir mit den freundlichen Schülern tanzten, sangen und viele Kontakte knüpften. Am Freitagnachmittag stand die Exkursion in das Seabird Centre in North Berwick, einem wunderschönen Ort am Firth of Forth, auf dem Programm. Dort konnten wir faszinierende Seevögel sehen, die an der schottischen Küste leben. Leider war dieser Abend schon der letzte, denn am Samstag ging es voller verschiedener Eindrücke wieder nach Hause.
Die wunderschöne Landschaft, die freundlichen Menschen und die traditionelle Kleidung der Schotten empfanden wir als besonders beeindruckend. Wir haben durch dieses Betriebspraktikum nicht nur Einblicke in die schottische Arbeitswelt gewonnen, sondern auch unsere Aussprache und unseren Umgang mit der englischen Sprache verbessert. Außerdem lernten wir, selbständig zu kochen und alles zu organisieren, da wir für die Verpflegung selbst verantwortlich waren.

Unser Trip nach Schottland vom 24.- 31.08.13

Schottland 2013

Aufstehen, fertig machen und ab zum Flughafen. So begann unsere Reise...

Wir, die 16 Schüler und 2 Lehrerinnen aus Guben und Forst, waren ein wenig aufgeregt. Alle freuten sich schon auf das Auslandspraktikum und darauf, neue Erfahrungen zu sammeln.
Unsere Gruppe flog mit der KLM- Airline. Die Flugzeuge waren nicht sehr groß, aber trotz-dem nicht schlechter als andere. Über den Wolken war es wunderschön. Viele zückten ihre Handys oder Kameras und machten Fotos. Alles unter uns sah so winzig aus wie eine Spielzeugwelt. Zuerst flogen wir nach Amsterdam, wo wir 90 Minuten auf dem Flughafen Schiphol auf unseren Anschlussflug nach Glasgow warteten. Glasgow ist eine tolle Stadt.
Die Geschäfte sind schön und wir sahen viele Straßenmusiker.
Wir hatten viel Zeit, sie in Gruppen von mindestens 3 Schülern zu erkunden, bevor wir uns wieder in unserem Hostel trafen. Dort verbrachten wir unsere erste Nacht in Schottland.
Am nächsten Tag fuhren wir mit dem Zug nach Edinburgh weiter. Dort machten wir eine Stadtrallye durch die Altstadt. Zuerst sahen wir uns die berühmte Burg an - sehr beeindruckend.
Danach kauften sich einige von uns auf der bekannten Royal Mile Souvenirs oder aßen etwas zum Mittag.
Noch vor Ende des Tages fuhren wir mit dem Zug nach Dunbar. Von dort aus wurden wir mit 2 Taxis nach Innerwick gebracht. Innerwick ist ein kleiner, ruhiger Ort mit ein paar Häusern, einem Friedhof, einem Spielplatz, einer Grundschule und dem Outdoor Center, in dem wir wohnten.
Am Abend kochten Svea und Michelle Hähnchengeschnetzeltes und Reis für alle - lecker! Da es der Ankunftstag war, kauften die Lehrerinnen die Zutaten. An den anderen Tagen besorgten die Gruppen, die mit Kochen dran waren, die Zutaten in der Mittagspause selbst.
Montag war es dann so weit- unser erster Arbeitstag. Ein Bus holte uns ab und brachte uns zum John Muir House in Haddington, der Kreisstadt des Landkreises East Lothian, wo wir unseren Betreuern vorgestellt wurden. Dieser Arbeitstag war jedoch verkürzt, da wir einen Ausflug zum Atomkraftwerk Torness unternahmen.
Während einer interessanten Tour durch das Kraftwerk erfuhren wir, wie es aufgebaut ist und der Strom erzeugt wird. Am Abend kreierten Christin, Anne und Max schmackhafte Buletten mit Kartoffeln und Erbsen.
Der erste richtige Arbeitstag begann mit großer Aufregung, denn endlich konnte jeder seinen Arbeitsplatz komplett erkunden. Der größte Teil von uns war in verschiedenen Schulen untergebracht, um die Lehrer bei ihrer Arbeit mit den kleinen und großen Schülern zu unterstützen. Christin und Emily arbeiteten im Community Center, wo sie ihre Backkünste in einem Café erweiterten oder in der Bibliothek Bücher einsortierten. Christian arbeitete im Bioladen „Crunchy Carrot“, der durch sein lokales Angebot beeindruckte. Max war im IT- Service des Landkreises tätig und half fleißig beim Service und bei den auftretenden Computerproblemen. Besonders gefiel Max, dass er durch seine Außendienste viel vom Landkreis sehen konnte. Sehr interessant und abwechslungsreich war auch Benjamins Job bei Sustaining Dunbar. Dort hatte er die Chance , das Kartographieren auszuprobieren. Zum Abschluss durfte er sogar einen Ofen aus Lehm bauen. Als Abendessen zauberten Gina, Emily und Lea einen leckeren Bauerntopf.
Am Mittwoch begaben sich Sarah und Friederike sofort nach der Arbeit in die Küche, um Rührei mit Kartoffeln und Gurkensalat delikat anzurichten, denn das nächste Highlight stand uns am Abend bevor. Wir wurden ins Dunbarer Gymnasium von den schottischen Schülern, die Deutsch lernen, eingeladen. Dort spielten, tanzten und unterhielten wir uns mit ihnen. Der Abend war sehr witzig, aber leider zu kurz.
Am Donnerstag fuhren wir alle wie üblich zur Arbeit und gingen unserem inzwischen vertrauten Arbeitsablauf nach. Anne und Christin nutzten die freie Zeit am Nachmittag , um den schönen Strand von Dunbar zu erkunden. Am Abend ließen wir uns die Bratkartoffeln mit Ei von Benjamin, Oliver und Lea schmecken.
Der nächste Tag wurde spannend. Unser letzter Arbeitstag begann. Alle verabschiedeten sich mit einem kleinen Gastgeschenk von ihren Betreuern. Wir hatten nur einen kurzen Arbeitstag, da wir am Nachmittag das „SeabirdCentre“ erkundeten. Dort beobachteten wir die Gannets auf dem großen Bass Rock.
Leider bekamen wir keine Puffins zu Gesicht, aber es war trotzdem ein wunderschöner Tag. In Innerwick wurde es dann ganz schön hektisch. Jeder erhielt eine Aufgabe und wir putzten das Outdoor Centre blitzblank. Dafür bekamen wir am Abend eine köstliche Kartoffelsuppe von Martin, Christian und Johnny.
Die Nacht dauerte nicht lang und schon saßen wir alle im Bus nach Glasgow.
Dort angekommen, war jeder noch etwas verschlafen, doch die Kälte rüttelte uns wach. Nun ging es nach Hause. Wir flogen über Schottland und bestaunten dessen Landschaft. Mit dem Zwischenstopp in Amsterdam hatten wir schon die Hälfte der Strecke geschafft
Bald waren wir zu Hause. In Berlin angekommen, begrüßten uns unsere Eltern, froh, dass wir wieder da waren.
Schottland war für jeden von uns ein großes Abenteuer und alle würden gern noch einmal dahin fliegen.

Ein Reisebericht von Anne, Christin, Friederike und Max aus der 9.1

Schottland pur (20.10-27.10.2012)

Am Samstag begann das vielleicht größtes Abenteuer unserer Schulzeit. Achtzehn Schüler aus den Gymnasien von Forst und Guben flogen mit zwei Lehrern vom Flughafen Berlin–Schönefeld nach Glasgow. Diese wunderschöne Stadt beeindruckte uns sofort durch ihre alten, verschnörkelten Häuser, aber auch die abstrakte, moderne Architektur. Bei einem Stadtrundgang wurden wir auf die zahlreichen Geschäfte in der modernen Stadt aufmerksam und haben tatsächlich Schotten im echten Kilt gesehen! Diese traditionelle Kleidung scheint also tatsächlich auch im Alltag getragen zu werden! Abends schlenderten wir durch die Straßen und hörten plötzlich immer lauter werdende Musik bis auf einmal einige Jugendliche vor uns auftauchten und auf der Straße zu tanzen begannen: eine tolle spontane Aktion!

Dass die erste Nacht nicht sehr viel Schlaf brachte, war nicht weiter tragisch, denn am nächsten Tag (Sonntag) lernten wir auf unserer einstündigen Zugfahrt nach Edinburgh die wunderschöne schottische Landschaft kennen: grüne Hügel mit Schafen und dazwischen immer wieder wunderschöne alte Häuser, Ruinen und Burgen, ein wirkliches Erlebnis! In der schottischen Hauptstadt angekommen, konnten wir schon von Weitem das imposante „Castle“ sehen. Sofort machten wir uns an den Aufstieg, denn seine alten Schutzmauern liegen auf einem Berg. Mit Hilfe eines Audio-Guide erkundeten wir die verschiedensten Plätze und Gebäude des castles.

Und es hat sich gelohnt: die vielen Facetten der Burg wie z.B. die glitzernden Kronjuwelen, die so genannten "Honours of Scotland", waren wirklich beeindruckend. Von hoch oben konnten wir auch einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und den Firth of Forth genießen. Im Rahmen einer Stadtrallye erkundeten wir anschließend die berühmteste Straße Edinburghs: die Royal Mile mit ihren vielen historischen Bauten, Pubs, Restaurants und kleinen Souvenirläden. Besonders fielen uns hier die „close“ genannten schmalen Gässchen auf, die zwischen Häusern hindurch und teilweise über viele Treppenstufen zur nächsten Straße führen. Nach diesem erlebnisreichen Tag ging es das erste Mal zu unserer Unterkunft, einem typisch schottischen, alten, großen und tollen Gebäude in Innerwick, in dem wir nun für eine Woche wohnen würden, noch viel Spaß haben und so einiges erleben sollten.

Das erste Abenteuer wartete schon in unmittelbarer Nachbarschaft: ein uralter Friedhof mit ungewöhnlichen Grabsteinen, die teilweise mit Bildern über das Leben der Toten erzählten.

Am Montag begann unsere Arbeitswoche an unterschiedlichsten Praktikumsorten. Einige von uns unterstützten Grundschullehrer oder waren als Assistenten im Deutschunterricht an weiterführenden Schulen tätig. Andere arbeiteten in der gemütlichen Bücherei bzw. dem Cafe im neuen Dunbar Community-Center, im John-Muir-Museum oder in der “Crunchy Carrot“, dem Bio-Laden der Stadt. Wieder andere halfen als Assistenten im IT-Bereich beim Aufbau und der Aufrechterhaltung der PC-Versorgung im Landkreis oder durften als Mitarbeiter der Datenschutz-Abteilung des Landkreisamtes sogar an einem Meeting im Rathaus teilnehmen. So hat jeder von uns ganz verschiedene Eindrücke gesammelt. Alle können wir jedoch sagen, dass dieses Praktikum unseren Erfahrungsschatz enorm bereichert hat. Neben der Arbeit gab es weitere Überraschungen. Am ersten Nachmittag zeigten schottische Judendliche uns z.B. ihre Heimatstadt Dunbar mit ihrem hübschen Zentrum und dem wunderschönen Strand, von dem aus wir sogar Seerobben im Wasser sehen konnnten.

Ein anderes Erlebnis war der Besuch der örtlichen Brauerei in Dunbar, wo wir erfuhren, wie Bier und das landestypische Ale hergestellt werden. Das absolute Highlight der Woche war wohl für viele der Mittwoch: wir erlebten einen wunderbaren Nachmittag und Abend mit unseren schottischen Partnern, die für uns typisch schottische Köstlichkeiten zubereitet hatten, wie z.B. Haggis. Doch gab es an diesem Abend nicht nur genügend Speisen auf dem Buffet, wir konnten auch das Tanzbein schwingen und, da wir nun schon einmal in Schottland waren, schnappte sich jeder einen der Schotten, die uns ihre, mal mehr und mal weniger, traditionellen Tänze beibrachten. Im Gegenzug zeigten wir ihnen dann DEN Tanz unserer Region: die Annemarie-Polka. Natürlich bestand dieser fantastische Abend nicht nur aus essen und tanzen. Wir spielten auch lustige Spiele, knüpften neue Freundschaften mit den schottischen Schülern und redeten über alles, was uns gerade einfiel. Und das beste war: wir alle verstanden uns auf Anhieb und die befürchteten Sprachschwierigkeiten blieben aus. Nun fiebern wir schon dem 14. November entgegen, an dem wir unsere schottischen Freunde in Forst wieder treffen und dort einen ebenso schönen Abend für sie gestalten wollen.

Der Abschied am letzten Arbeitstag in Schottland fiel uns allen sehr schwer, da unsere Betreuer zu echten Freunden geworden waren. Es waren die Personen, die uns eine Woche lang so freundlich und liebevoll begleitet und unterstützt haben. Die deshalb kurzzeitig aufkommende Traurigkeit war jedoch schon am Nachmittag wie weggeblasen als wir bei herrlichstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel das atemberaubend schöne Städtchen North Berwick erkundeten. Die salzige Meeresluft schnuppernd, gingen wir als Erstes ins Seabird Centre. Dort ist es möglich, all die Tiere zu beobachten, die sich auf dem Bass Rock, einem riesigen Felsen mitten im Firth of Forth, aufhalten. Und es hat sich gelohnt. Es war einfach ein unbeschreibliches Gefühl, so weit von den Tieren entfernt zu sein und trotzdem förmlich neben ihnen zu stehen. Wir hatten sogar noch das große Glück, neugeborene Robben zu sehen. Außerdem konnten wir in einem Tunnel den Flug eines Papageientauchers nachempfinden mit all den Schwierigkeiten und Gefahren, die auf seinem Weg durch die Lüfte auf ihn lauern. Den weiteren Nachmittag nutzten wir, um Muscheln zu suchen, letzte Andenken zu kaufen oder uns am Strand zu verewigen. Auch wenn es ein äußerst kalter Tag war, er war überwältigend und ein krönender Abschluss unserer Woche in Schottland.

Dieses Praktikum war eine grandiose und unvergessliche Zeit, eine Erfahrung die wir alle jederzeit wieder machen würden. Wir möchten uns bei Fr. Scheffel und Fr. Henze-Özdemir bedanken, weil sie das alles ermöglicht haben. Aber auch an unsere Betreuer sowie unsere schottischen Schüler und ihre Lehrerin Mrs. Barnes geht ein großes Dankeschön. Vielen Dank auch an die Landräte, die Sponsoren und alle anderen Mitwirkenden.

Christina Aldag, Juliette Gärtner, Nele Heinrich, Fabrice Jaeck, Toni Kruska, Lisa Rentsch, Katharina Strätz, Fabian Wilms und Sophia Zech